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Ciabatti/Ducati: «Redding nie aus den Augen verloren»

Von Ernest Marson
Scott Redding mit Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti

Scott Redding mit Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti

Eine Woche nach dem Hinterreifen-Desaster im FP4 von Las Termas schaffte Scott Redding in Texas den sechsten Platz. Der Brite aus dem Pramac-Team hat grosse Ziele für 2016.

Ducati unterstützt Scott Redding bei seinem Ziel, nämlich bei jedem Rennen 2016 unter die Top 6 zu kommen. Mit Platz 10 in Doha und Platz 6 in Austin hat der Octo-Pramac-Ducati-Pilot dieses Plansoll erst einmal erfüllt.

Doch schon während der Pramac-Teamvorstellung in Italien im Winter sagte Redding, dass es seine Absicht sei, in der MotoGP-Gesamtwertung 2016 Sechster zu werden und auf der Desmosedici GP15 um Podiumsplätze zu kämpfen. Dieses Jahr fährt er der Brite im Team neben Danilo Petrucci; bei den letzen zwei Rennen wurde der Italiener aber von Testfahrer Michele Pirro ersetzt.

Scott Redding, vor dem Jerez-GP WM-Zwölfter, hat eine Horror-Saison an Bord der Estrella-Galicia-0,0-Marc-VDS-Honda hinter sich. Er hat das Team nach der Hälfte des Zwei-Jahres-Vertrags verlassen, wo er 2015 eine Honda RC213V steuerte – mit teilweise sehr enttäuschenden Resultaten.

Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti glaubt, dass Redding seine Ziele 2016 erreichen kann. Ciabatti und Ducati bewundern Redding seit langem und haben schon 2014 versucht, ihn als Fahrer zu bekommen. Er unterschrieb damals jedoch bei Fausto Gresini für eine Open-Honda, nachdem er 2013 nur knapp am Moto2-Weltmeistertitel vorbeigeschrammt war. Schon im Sommer 2012 hatte Scott in Mugello eine Ducati getestet.

Ciabatti sagte zu SPEEDWEEK.COM: «Ich war im Winter beim Pramac-Launch; Scott war dort sehr optimistisch und selbstbewusst. Er will in der WM unter die Top 6 kommen, das zeigt, dass er eine Sieger-Mentalität hat. Ducati war schon lange in Kontakt mit ihm; wir haben ihn nie aus den Augen verloren. Wir wollten 2014 einen Deal mit ihm machen, aber er ist zu Gresini gegangen. Es ist grossartig, dass wir Scott nun unter Vertrag nehmen konnten. Wir sind gespannt darauf, was er leisten kann. Er mag das Motorrad und er will sein Potenzial unbedingt beweisen. Er denkt, dass er mit uns und dem Pramac-Team die Chance dazu hat.»

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