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Eugene Laverty: Top-Ten-Comeback in Assen im Fokus

Von Vanessa Georgoulas
In Barcelona kam Eugene Laverty nicht über den 13. Rang hinaus

In Barcelona kam Eugene Laverty nicht über den 13. Rang hinaus

Aspar-Ducati-Pilot Eugene Laverty will in Assen Wiedergutmachung leisten und wieder in die Top-Ten der Gesamtwertung vorstossen. Derzeit belegt der 30-jährige Brite den elften Gesamtrang.

Das Aspar-Team blickt mit viel Zuversicht auf den anstehenden achten MotoGP-Lauf des Jahres in Assen – obwohl Zugpferd Eugene Laverty in Barcelona seinen Top-Ten-Gesamtrang einbüsste, den er seit dem zweiten WM-Lauf in Argentinien innehatte. Denn der Brite ist neben WM-Leader Marc Márquez und dem Gesamtachten Héctor Barbera der einzige Pilot im MotoGP-Feld, der bisher in jedem Rennen Punkte sammeln konnte.

Diese Serie will er nun in Assen fortsetzen, wie er vor dem Rennen auf dem legendären Rundkurs erklärt. Der 30-Jährige geht sogar noch einen Schritt weiter und verrät selbstbewusst: «Mein Ziel ist ein Top-Ten-Resultat. Nach dem 13. Rang von Barcelona habe ich meine Top-10-Position in der Gesamtwertung verloren, deshalb muss ich viel Druck machen, um wieder zu den erfolgreichsten Zehn vorzustossen. Ich mag die Strecke in Assen, aber wir müssen die Power der Ducati auf diesem Kurs zu kontrollieren, um schnelle Rundenzeiten zu drehen. Ich konzentriere mich nun ganz darauf, im Rennen meine Ziele zu erreichen.»

Teamkollege Yonny Hernández begegnet dem traditionsreichen Rundkurs in den Niederlanden mit viel Respekt. Kein Wunder, kam der Kolumbianer bei seinen letzten sechs WM-Einsätzen auf dem TT Circuit Assen nicht über den 13. Rang hinaus, den er 2011 in der Moto2 erzielte. «Assen ist eine Strecke, auf der ich in der Vergangenheit Probleme hatte, ein gutes Resultat einzufahren. Sie gehört deshalb nicht zu meinen Lieblingsstrecken, aber das ändert natürlich nichts an meiner Einstellung, das Rennen bestmöglich vorzubereiten.»

Der 27-Jährige aus Medellin betont: «Ich bin voller positiver Energie und bereit für den nächsten WM-Lauf.» Er weiss: «Es ist wichtig, auch in schwierigen Zeiten den Kopf nicht hängen zu lassen und die Hoffnung nicht zu verlieren.» Und Hernández verspricht: «Wir arbeiten genauso intensiv wie immer, um unsere Ergebnisse zu verbessern.»

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