MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stefan Bradl: «Verstehe Manöver von Laverty nicht»

Von Günther Wiesinger
Im Rennen: Stefan Bradl (6) vor Bautista und Hernandez (68)

Im Rennen: Stefan Bradl (6) vor Bautista und Hernandez (68)

Stefan Bradl war unterwegs Richtung Top-Ten, als er in der zweiten Runde beim Silverstone-GP nach einer Kollision mit Eugene Laverty schwer stürzte.

Nach dem Re-Start zum British Grand Prix in der MotoGP-Klasse reihte sich Stefan Bradl wieder unter den ersten 15 ein, in der zweiten Runde kämpfte der deutsche Aprilia-Fahrer schon um die 12. Position.

Doch dann passierte in Turn 2 in der zweiten Runde ein ungewöhnlicher Zwischenfall, der Bradl aus dem Rennen riss und den deutschen MotoGP-Piloten masslos ärgerte.

«Ich habe mich beim zweiten Start recht wohl gefühlt, denn ich habe beim Re-Start vorne den harten statt dem weichen Vorderreifen montieren lassen», schilderte Stefan Bradl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Aber dann bin ich mit Eugene Laverty kollidiert. Ich hatte ihn vorher schon einmal überholt, dann hat er sich wieder vorbei gedrängt, es war ein ähnlicher Vorfall wie zwischen Zarco und Lowes in der Moto2-Klasse. Er war wohl sauer, weil er vom sechsten Startplatz weg so viele Plätze verloren hatte... Wir sind Seite an Seite in die zweite Kurve eingebogen, das ist ein schneller Linksknick, in dem man den Turn 3-Rechtsknick vorbereiten muss. Ich habe gebremst, aber er hat mir null Platz gelassen, deshalb sind wir kollidiert. Ich kann von Glück reden, dass ich unverletzt geblieben bin, denn in dieser Kurve ist man mit 180 km/h unterwegs, schätze ich.»

«Ich verstehe nicht, warum Laverty in der zweiten Runde so ein Manöver startet... Schade, ich war sauber unterwegs. Teamkollege Alvaró Bautista ist Zehnter geworden. So ein Ergebnis wäre heute auch für mich machbar gewesen», meinte Bradl.

Stefan Bradl fiel in der WM-Tabelle vom 16. auf den 18. Platz zurück, aber zum WM-15. Jack Miller fehlen ihm nur drei Punkte.

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