MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Honda-Gipfeltreffen: Tim Gajser besucht Marc Marquez

Von Adam Wheeler
Tim Gajser (li) und Marc Marquez haben sich gut verstanden

Tim Gajser (li) und Marc Marquez haben sich gut verstanden

MXGP-Leader Tim Gajser kann bereits beim nächsten Meeting in Assen seinen WM-Titel klar machen. Der Honda-Pilot entspannte sich dafür beim MotoGP-Lauf in Spielberg.

Beim MotoGP-Lauf in Spielberg kam es zum Treffen zwei besonderer Rennfahrer. Der eine Marc Marquez, der andere Tim Gajser. Marquez führt aktuell die MotoGP an, Gajser die Motocross-WM MXGP. Bereits in Assen kann Gajser seine Saison mit dem WM-Titel krönen. Er wäre der erste Fahrer, der in den letzten 10 Jahren in zwei verschiedenen Klassen hintereinander Weltmeister wird.

Sein freies Wochenende nutzte der erst 20-Jährige Slowene zu einem ersten Besuch eines MotoGP-Rennens. Die zwei Ausnahmekönner waren auf einer Wellenlänge. «Ich bin ein grosser Motocross-Fan – es ist meine Leidenschaft», gestand Marquez seinem HRC-Kollegen. «Wir haben ein wenig über seine Saison gesprochen und das alles hat mich daran erinnert, als ich in die MotoGP kam und im ersten Jahr gewann.»

Gajser stieg als MX2-Weltmeister 2015 in die leistungsstärkere MXGP auf und gewann überraschend den Saisonauftakt in Katar. Und das war erst der Anfang: Bis jetzt hat er die Hälfte aller Rennen gewonnen, gewann achtmal die Tageswertung und stand nur einmal nicht auf dem Tagespodium. Ganz ähnlich begann auch die MotoGP-Karriere von Marquez, der als Moto2-Weltmeister sofort auch in der Königsklasse dominierte.

«Er setzte sich auf die 450er und war sofort an der Spitze. Wenn nichts ungewöhnliches passiert, dann siegt er», sagt Marquez weiter. «Wir haben dann noch ein wenig geplaudert, über die USA und ein paar Rennen – es waren nette Gespräche.»

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