MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nicky Hayden (Honda): «Ich versuche, Spaß zu haben»

Von Kay Hettich
Nicky Hayden hofft auf mehr Spaß als in Aragón

Nicky Hayden hofft auf mehr Spaß als in Aragón

Vor einem Jahr kreuzte Nicky Hayden beim Meeting in Assen mit der alten Honda Fireblade als Dritter die Ziellinie. Der Red Bull Honda-Pilot ist selbst gespannt, zu was das neue Motorrad taugt.

Der Blick auf die Gesamtwertung der Superbike-WM 2017 sieht für Nicky Hayden nicht berauschend aus. Nach den Meetings in Australien, Thailand und Spanien mit 27 Punkten nur Platz 11 mit der neuen Fireblade SP2; zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr war er mit dem betagten Vorgängermodell immerhin WM-Achter. Doch 2016 folgte beim vierten Saisonmeeting in Assen mit dem ersten Podium (Platz 3 im ersten Lauf) ein Highlight.

Der Publikumsliebling gibt sich keinen Illusionen hin – einfach wird das in dieser Saison nicht. Vielleicht könnte sich ein Regenrennen als Vorteil erweisen. «Das Wetter spielt zu dieser Jahreszeit immer eine wichtige Rolle – die Prognosen schauen ziemlich gemischt aus», grübelt der 35-jährige MotoGP-Weltmeister von 2006. «Wir müssen in jedem Fall aus allen Bedingungen unseren Vorteil ziehen und bereit sein. Mal schauen, was wir tun können. Hoffentlich können wir wenigstens Ergebnisse einfahren, die uns zufrieden stellen.»

Hayden wirkt aber skeptisch. «Nach unseren Schwierigkeiten in Aragón werden wir versuchen, in Assen ein wenig mehr Spaß zu haben», ergänzte der aus Owensboro stammende Hayden. «Die Strecke hat eine lange Geschichte und es ist das Heimrennen von unserem Team. Das Layout ist recht schnell und die Kurven sind sehr flüssig zu fahren. Am Ende entscheiden sich viele Rennen aber in der letzten Schikane. Ich bin schon gespannt zu sehen, wo wir stehen werden.»

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