Formel 1: Mit Blaulicht auf der Autobahn

Alvaro Bautista schockt: «Wir stehen erst am Anfang»

Von Ivo Schützbach
«Das Motorrad ist neu, wir haben noch nicht viel mit ihm gearbeitet», sagt Superbike-WM-Leader Alvaro Bautista über die Ducati V4R. Und meint damit: Die Gegner dürfen sich auch für den Rest des Jahres warm anziehen.

Kawasaki-Star Jonathan Rea sieht den dieses Jahr ungeschlagenen WM-Leader Alvaro Bautista auf seiner Werks-Ducati außer Reichweite. «Wir liegen technisch zu weit hinten, außerdem fährt Bautista sehr gut», meinte der vierfache Champion. «So eine Kombination führt zu Resultaten, wie wir sie sehen.»

Trotz Riesenvorsprüngen und elf Siegen in Folge geht Rea davon aus, dass sich Bautista und Ducati noch steigern können: «100-prozentig kann Bautista schneller fahren. So leicht, wie er auf seine Rundenzeiten kommt, kann ich mir nicht vorstellen, dass er bereits das volle Potenzial ausschöpft.»

Der Spanier stimmt ihm zu: «Das Motorrad ist neu, wir haben noch nicht viel mit ihm gearbeitet. Am Freitag in Assen hatte ich das Problem, dass sich mein Bike viel schlechter einlenken ließ als die Kawasaki oder Yamaha. Die anderen Motorräder waren auch am Kurvenausgang deutlich stabiler. Ganz sicher haben wir viel Spielraum für Verbesserungen, ich hoffe, dass uns das Schritt für Schritt gelingt.»

«Mir ist das ein Rätsel», sagte Bautista gegenüber SPEEDWEEK.com zu seiner Erfolgswelle. «Das Motorrad ist neu, mit dieser Maschine ist fast jede Strecke neu für uns. Auch für mich auf diesem Bike. In Assen hatte Rea eine gute Chance uns zu schlagen, glücklicherweise fand ich bis zu den Rennen aber das richtige Gefühl für meine Maschine und war konkurrenzfähig. Mal sehen, wie die kommenden Rennen laufen. Das wird eine Herausforderung, so stark zu sein wie bisher. Ich glaube, dass ich jeden überall schlagen kann, aber niemand ist unbesiegbar.»

In Imola darf Bautista vom 10. bis 12. Mai erstmals ein Heimrennen für Ducati als Werksfahrer bestreiten. «Das wird super, ich bin glücklich, Teil der Ducati-Familie zu sein», erzählte der WM-Führende. «Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Leute mir erzählen, dass sie nach Imola kommen. Ich werde versuchen, dort genauso gut zu sein wie bislang. Vor dem Test am Mittwoch fuhr ich noch nie in Imola. Am nächsten kam ich der Rennstrecke, wenn ich auf der Autobahn an Imola vorbeifuhr.»

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