MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tito Rabat (Ducati): «Superbike-WM fast wie MotoGP»

Von Kay Hettich
Tito Rabat in Misano

Tito Rabat in Misano

Vor wenigen Monaten fuhr Tito Rabat noch eine MotoGP-Ducati, mit dem Wechsel in die Superbike-WM 2021 ist sein neues Arbeitsgerät eine Ducati Panigale V4R. Als Abstieg empfindet der Barni-Pilot das nicht wirklich.

In der MotoGP nahm Ducati eine Verjüngung seiner Piloten vor, deshalb musste sich auch Tito Rabat trotz eines gültigen Vertrages eine neue Bleibe suchen und unterschrieb bei Barni Racing. Das private Ducati-Team zählt zu den besten im Fahrerlager.

Rabat verbringt viel Zeit auf der Rennstrecke und trainiert mit einer V4S. Seine Superbike-Ducati fuhr er bisher nur beim Misano-Test am 4. Februar.

«Ich hatte viel Spaß, die Ducati ist ein tolles Motorrad», sagte der 31-Jährige bei El Periodico. «Es stimmt, es gibt keine großen Unterschiede zur MotoGP. Wirklich, das MotoGP-Bike wurde auf das höchste Niveau entwickelt, das Superbike ist aber nicht viel anders.»

Der Moto2-Weltmeister von 2014 stammt aus einer wohlhabenden Familie; Rennsport ist weniger Beruf denn Hobby und Leidenschaft.

«Es ist mir egal, dass ich mit meinem Vertrag kein Geld verdiene. Ich fahre umsonst, muss aber auch nichts dafür bezahlen», hielt Rabat fest. «Ich glaube an mich und werde von den Ergebnissen leben. Sie werden kommen, da bin ich mir sicher. Es wird nicht einfach sein, aber einfach war es für mich nie.»

«Ich denke nicht mehr an die Vergangenheit, das bringt nichts. Ich bin glücklich», versicherte er. «Mit 31 fühle ich mich wie ein Kind. Ich dränge weiter, ich bin weiterhin wie ein kleiner Junge. Ich liebe es zu trainieren, im Fitnessstudio zu schuften und meinen Beruf mit Leidenschaft und vor allem mit großer Begeisterung nachzugehen.»

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