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Vallelunga: Mit dem Superbike auf der Pferderennbahn

Von Kay Hettich
Troy Bayliss hat ganz sicher nicht die beste Erinnerung an Vallelunga

Troy Bayliss hat ganz sicher nicht die beste Erinnerung an Vallelunga

Rennsport ist in Vallelunga Programm, aber nicht schon immer mit Motorrädern. Dass die Superbike-WM hier nicht Fuß fassen konnte, hat andere Gründe.

Das Autodromo Vallelunga hatte nur ein kurzes Intermezzo in der seriennahen Motorradweltmeisterschaft. Nur 2007 und 2008 fand auf der engen und als Micky-Mouse-Piste bezeichneten Rennstrecke Superbike-Racing statt.

Den ersten Laufsieg fuhr Lokalmatador Max Biaggi ein, der 2007 mit Alstare Suzuki in die Superbike-WM wechselte. Den zweiten Lauf gewann Ducati-Star Troy Bayliss. 2008 dominierte Noriyuki Haga mit einem Yamaha-Doppelsieg.

Das Streckenlayout alleine war nicht der Grund, warum die seriennahe Weltmeisterschaft nicht zurückkehrte. Denn während der Sommerzeit braucht man dort kein Rennen veranstalten, weil die Leute im Großraum Rom den Strand vorziehen. Außerdem ist das Fahrerlager sehr beengt.

In Vallelunga ist auch im Vornherein klar, dass nur die Hauptklassen Superbike und Supersport fahren, da für weitere Kategorien der Platz nicht ausreicht. Da die Supersport-WM 300 normalerweise bei allen europäischen Rennen dabei ist, ist das ein Ausschlusskriterium.

Trotzdem wurde Vallelunga von der Dorna 2015 überraschend als offizielle Ersatzstrecke benannt, denn es gab mehrfach Kalender-Änderungen wegen abgesagter Events. 2013 war es Indien, 2014 Russland und Südafrika. Noch vor dem Saisonauftakt 2015 wurde das Meeting in Moskau erneut abgesagt. Doch obwohl 2016 das Meeting in Monza gestrichen wurde, wurde nicht auf Vallelunga zurückgegriffen.

Durchaus kurios ist die Entstehung der Rennstrecke. Bevor hier seit 1957 auf Asphalt gefahren wurde, gab es auf dem Areal davor Dirt-Track-Racing und Pferderennen! In mehreren Erweiterungen wuchs die Länge der Rennstrecke von ursprünglich etwa 1,7 km auf die heutigen 4,1 km.

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