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Jonas Folger: «Habe schon lange Ideen im Hinterkopf»

Von Ivo Schützbach
Jonas Folger baut sich neben dem Rennsport etwas auf

Jonas Folger baut sich neben dem Rennsport etwas auf

Jonas Folger könnte 2022 für das Team ERC Ducati die Endurance-WM bestreiten, ist sich diesbezüglich aber noch nicht sicher. Deshalb arbeitet der 28-Jährige auch an einem Plan B für seine Zukunft.

Nach den gescheiterten Verhandlungen mit BMW hat Jonas Folger für die Endurance-WM 2022 derzeit nur noch eine Option: Der Mühldorfer könnte für das deutsche Team ERC Ducati von Uwe Reinhardt fahren. Zwischen den Zeilen lässt der 5-fache GP-Sieger aber durchblicken, dass das derzeitige finanzielle Angebot nicht seinen Vorstellungen entspricht.

Sportlich gesehen wäre die Ducati auf jeden Fall interessant. «Ich habe schon von mehreren gehört, dass die Ducati ein super Motorrad ist», erzählte Folger SPEEDWEEK.com. «Man sieht ja auch, dass sie funktioniert. Sie ist mittlerweile auch relativ standfest vom Motor. Ein Nachteil in der Endurance-WM mit der Ducati ist, dass das Rennen gelaufen ist, wenn der Auspuff krumm ist. Der Aufbau der Ducati mit dem Motor als tragendem Element ist so kompliziert, dass man Teile nicht mal schnell in fünf Minuten tauschen kann. Abgesehen von dem, ist die Ducati absolut konkurrenzfähig.»

Sollte Jonas für 2022 kein Rennteam finden, will er sein Leben neu ausrichten. Derzeit baut er sich eine Werkstatt auf. «Ich habe einige Ideen, die ich gerade am umsetzen bin», schilderte der 28-Jährige. «Das hätte ich eh gemacht, das habe ich schon lange im Hinterkopf und bin am planen. Unabhängig davon, ob ich Rennen fahre oder nicht. Einiges davon mache ich auch schon länger und würde dann einfach mehr Zeit investieren. Dazu kann ich aber noch nicht viel sagen, das gebe ich bekannt, wenn es so weit ist. Falls das mit Plan A nichts wird.»


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