MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Iker Lecuona (Honda) überraschend gut – dann Crash

Von Ivo Schützbach
Zuerst blieb Iker Lecuona benommen liegen

Zuerst blieb Iker Lecuona benommen liegen

Honda-Werksfahrer Iker Lecuona wird sämtliche Nachwirkungen seines Sturzes im FP2 der Superbike-WM in Assen erst am Samstagmorgen spüren. Bis zum Abflug war der Spanier hervorragend unterwegs.

Mit Platz 2 im FP1 am Freitagvormittag sorgte Iker Lecuona in der HRC-Box für Hochstimmung, lediglich Weltmeister Toprak Razgatlioglu (Yamaha) war schneller – wenn auch um deutliche 0,418 sec.

Dass sich Lecuona im zweiten freien Training nicht verbessern konnte, lag an seinem heftigen Abflug. Dieser sorgte sogar für eine Unterbrechung, weil es zuerst den Anschein hatte, als müsse der ehemalige MotoGP-Pilot an der Unfallstelle notversorgt werden. Glücklicherweise konnte sich der 22-Jährige dann doch recht schnell aufrappeln und sogar das Training zu Ende fahren.

In der kombinierten Zeitenliste beider Trainings landete der WM-Fünfte auf dem fünften Rang, eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit von WM-Leader Alvaro Bautista (Aruba.it Ducati).

«Ich hatte Glück, dass ich mir bei dem Highsider keine Knochen gebrochen habe», erzählte Lecuona. «Ich bin auf der rechten Arschbacke gelandet, die tut wirklich weh. Aber ich bin okay. Ich konnte sogar mit demselben Motorrad weiterfahren, das Team hat beim Reparieren hervorragende Arbeit geleistet. Die ersten Runden mangelte es mir dann in Kurve 3 etwas an Vertrauen, ich fühlte mich auf dem Bike nicht mehr so wohl, weil mir das rechte Bein wehtut. Nach drei Runden ging es aber ganz gut und auch die Pace passte.»

«Es gibt keine spezielle Sache, die wir unbedingt verbessern müssen», meinte der Mann aus Valencia zum Leistungsstand seiner Fireblade. «Es ist eher so, dass wir in allen Bereichen ein bisschen besser werden müssen. Aber ich fühle mich fein, wir sind schnell, ich kann meine Rundenzeiten alleine fahren.»


Kombiniertes Ergebnis Superbike-WM: Assen, FP1/FP2
Pos Fahrer Motorrad Zeit Diff
1. Alvaro Bautista Ducati 1:34,382 min
2. Toprak Razgatlioglu Yamaha 1:34,466 + 0,084 sec
3. Jonathan Rea Kawasaki 1:34,680 + 0,298
4. Alex Lowes Kawasaki 1:34,772 + 0,390
5. Iker Lecuona Honda 1:34,884 + 0,502
6. Garrett Gerloff Yamaha 1:34,999 + 0,617
7. Michael Ruben Rinaldi Ducati 1:35,016 + 0,634
8. Loris Baz BMW 1:35,320 + 0,938
9. Andrea Locatelli Yamaha 1:35,471 + 1,089
10. Axel Bassani Ducati 1:35,568 + 1,186
11. Scott Redding BMW 1:35,571 + 1,189
12. Philipp Öttl Ducati 1:35,723 + 1,341
13. Lucas Mahias Kawasaki 1:36,099 + 1,717
14. Leon Haslam Kawasaki 1:36,160 + 1,778
15. Xavi Vierge Honda 1:36,233 + 1,851
16. Roberto Tamburini Yamaha 1:36,300 + 1,918
17. Gabriele Ruiu BMW 1:36,595 + 2,213
18. Kohta Nozane Yamaha 1:36,677 + 2,295
19. Christophe Ponsson Yamaha 1:36,698 + 2,316
20. Michael Van Der Mark BMW 1:36,720 + 2,338
21. Eugene Laverty BMW 1:36,872 + 2,490
22. Hafizh Syahrin Honda 1:36,968 + 2,586
23. Leandro Mercado Honda 1:37,019 + 2,637
24. Luca Bernardi Ducati 1:37,400 + 3,018
25. Oliver König Kawasaki 1:37,877 + 3,495

 

Ergebnis Superbike-WM: Assen, FP2
Pos Fahrer Motorrad Zeit Diff
1. Alvaro Bautista Ducati 1:34,382 min
2. Jonathan Rea Kawasaki 1:34,680 + 0,298 sec
3. Alex Lowes Kawasaki 1:34,772 + 0,390
4. Toprak Razgatlioglu Yamaha 1:34,785 + 0,403
5. Garrett Gerloff Yamaha 1:34,999 + 0,617
6. Michael Ruben Rinaldi Ducati 1:35,016 + 0,634
7. Loris Baz BMW 1:35,320 + 0,938
8. Andrea Locatelli Yamaha 1:35,471 + 1,089
9. Iker Lecuona Honda 1:35,495 + 1,113
10. Axel Bassani Ducati 1:35,568 + 1,186
11. Scott Redding BMW 1:35,571 + 1,189
12. Philipp Öttl Ducati 1:35,723 + 1,341
13. Lucas Mahias Kawasaki 1:36,099 + 1,717
14. Leon Haslam Kawasaki 1:36,160 + 1,778
15. Xavi Vierge Honda 1:36,233 + 1,851
16. Roberto Tamburini Yamaha 1:36,300 + 1,918
17. Gabriele Ruiu BMW 1:36,595 + 2,213
18. Kohta Nozane Yamaha 1:36,677 + 2,295
19. Christophe Ponsson Yamaha 1:36,698 + 2,316
20. Michael Van Der Mark BMW 1:36,720 + 2,338
21. Hafizh Syahrin Honda 1:36,968 + 2,586
22. Leandro Mercado Honda 1:37,019 + 2,637
23. Luca Bernardi Ducati 1:37,400 + 3,018
24. Oliver König Kawasaki 1:37,877 + 3,495
25. Eugene Laverty BMW  

 

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