MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nürburgring-Debüt für Melandri

Von Kay Hettich
Laverty und Melandri standen in Silverstone auf dem Podium

Laverty und Melandri standen in Silverstone auf dem Podium

Auf MotoGP-Umsteiger Marco Melandri wartet mit dem Nürburgring am kommenden Wochenende eine neue Rennstrecke. Sein Teamkollege Eugene Laverty hat hier bereits gewonnen.

Auch wenn Carlos Checa durch seinen neuerlichen Doppelschlag in Silverstone um 71 Punkte enteilt ist, will Marco Melandri die Meisterschaft noch nicht verloren geben und auch auf dem Nürburgring um Laufsiege kämpfen. Anders als für seine direkten Konkurrenten, hat der Superbike-WM-Rookie aber noch keinen einzigen Meter auf dem Traditionskurs in der Eifel gedreht!

«Das ist eine weitere neue Rennstrecke für mich, aber ich freue mich schon darauf, sie zu entdecken», feixt der Yamaha-Star. «Nachdem was ich im TV gesehen habe, gefällt mir das Layout der Piste. Es schaut technisch recht anspruchsvoll aus.» Auch auf die für den Nürburgring typischen Wetterkapriolen hat sich Melandri bereits seelisch-moralisch vorbereitet. «Die Wettervorhersage für Sonntag sieht nicht so gut aus - aber die ändert sich jeden Tag!»

Melandris Teamkollege Eugene Laverty kennt bereits die schnellste Linie auf dem Eifelkurs: Der Nordire gewann 2010 das Rennen der Supersport-WM. «Ich mag den Nürburgring und habe ziemlich gute Erinnerungen», lächelt Laverty und schickt eine Kampfansage in Richtung des Italieners. «Nach den zwei Podien in Silverstone will ich das auch in Deutschland schaffen. WM-Platz 3 ist für mich nicht ausser Reichweite, auch wenn das nicht leicht wird.»

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