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Ducati unbesiegbar? Petrucci über die Erfolgsformel

Von Toni Schmidt
Ducati so weit das Augen reicht

Ducati so weit das Augen reicht

Nach der Dominanz von Ducati beim Saisonauftakt auf Phillip Island stellt sich die Frage: Ist die Superbike-WM 2025 bereits entschieden? Danilo Petrucci wagte eine Prognose.

In der Superbike-WM 2025 stellt Ducati erneut das stärkste Bike. In den Rennen von Phillip Island waren fast durchgehend Panigale V4R-Piloten in den Top 5 vertreten – die einzige Ausnahme bildete Toprak Razgatlioglu, der im ersten Lauf mit seiner BMW M1000RR das Podium erreichte. Erwartet uns also in dieser Saison eine Ducati-Dominanz?

«Das ist schwierig vorherzusagen», meinte Barni-Pilot Danilo Petrucci auf die Frage, ob sich dieser Trend in Portimão fortsetzen wird. «Es kommt auf die Strecke an. Phillip Island unterscheidet sich stark von anderen Rennstrecken.» Dass Streckencharakteristika eine Rolle spielen, zeigte sich bereits in der Vergangenheit: Kawasaki war mit Alex Lowes in Australien oft stark – in diesem Jahr kämpfte er mit der neuen Bimota jedoch im Mittelfeld.

«Die Ducati ist wirklich stabil und hat eine gute Traktion, besonders wenn das Bike am Scheitelpunkt liegt», erklärte Petrucci. Der Italiener hätte sich gewünscht, ein Rennen ohne Pflichtboxenstopp und Reifenwechsel zu fahren, bei dem das Reifenmanagement eine größere Rolle spielt.

Trotz der Ducati-Dominanz in Australien will ‹Petrux› die Konkurrenz nicht abschreiben. «Ich denke, BMW und Yamaha werden in Portimão mitmischen. Ab dort wird es wohl ähnlich laufen wie im vergangenen Jahr.» Besonders lobte er Nicolò Bulega, der in Australien mit drei Siegen eindrucksvoll dominiert hatte.

Die Befürchtung wächst, dass der scherzhaft genannte Ducati-Cup nicht nur in der Superbike-WM, sondern auch die MotoGP wieder bestimmen könnte. Petrucci nahm es zunächst mit Humor: «Die Italiener sind in Europa nun mal Spitze», grinste er – wurde dann aber ernst. «Das ist keine Überraschung. Die Arbeitsmethode hat uns an die Spitze gebracht. Als Gigi Dall’Igna von Aprilia zu Ducati kam, brachte er eine neue Philosophie mit. Ich bin fast meine gesamte Karriere Teil von Ducati gewesen und habe viel gesehen. Ich muss sagen, sie arbeiten sehr gut und haben starke Fahrer, die das Bike optimal nutzen.»

In der Gesamtwertung liegen sechs Ducati-Piloten in den Top-7. Bulega führt mit der Maximalpunktzahl von 62 Zählern, gefolgt von Álvaro Bautista, Andrea Iannone, Danilo Petrucci und Scott Redding. Ob sich an dieser Reihenfolge etwas ändert, zeigt sich frühestens beim nächsten Event in Portimão vom 28. bis 30. März.

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