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Phillip Island-Test: Vorteil Max Biaggi

Von Kay Hettich
Max Biaggi gibt seiner RSV4 die Sporen

Max Biaggi gibt seiner RSV4 die Sporen

Den Phillip Island-Test beendete Max Biaggi als Viertschnellster - und mit einem moralischen Vorteil gegenüber seinem Teamkollegen Eugene Laverty.

Als Eugene Laverty beim Portimao-Test 2011 auf Anhieb mit schnellen Rundenzeiten glänzte, schien der fünffache Weltmeister vielleicht erstmals einen ebenbürtigen Teamkollegen bekommen zu haben. Doch beim Phillip Island-Test brach sich der Nordire bei einem Sturz die Hand und bangt um die Teilnahme am Saisonauftakt in einer Woche. Vorteil Max Biaggi!

Der Römer indes arbeitete beim Test zum ersten Mal mit seiner neuen Boxen-Crew, nachdem ihm nach der Saison 2011 einige langjährige Weggefährten den Rücken kehrten. Für einen Routinier wie «Mad Max» sollte dies jedoch kein grösseres Problem darstellen. «Meine Jungs haben einen guten Job gemacht, wir wachsen langsam zusammen», lobt der 40-Jährige seine Mannschaft.

Auch sonst verlief der Phillip Island-Test ganz im Sinne des Römers. «Der Test war sehr erfolgreich. Ich bin am dritten Tag 77 Runden gefahren, die schnellste Runde wie am Vortag in 1.32,3 min. Das war nicht die schnellste Zeit, aber ich kann noch nachlegen», sagt Biaggi vielsagend. «Beim nächsten Test wollen wir das versuchen und herausfinden, wo wir im Vergleich mit den anderen stehen.»

Unter besonderer Beobachtung durch Biaggi stand aber bereits Weltmeister Carlos Checa, der seine Ducati 2012 mit sechs zusätzlichen Kilogramm beladen muss. «Carlos war der Schnellste und konstant wie schon im letzten Jahr. Das zusätzliche Gewicht macht sich überhaupt nicht bemerkbar, was man auch an seiner Rundenzeit feststellen kann», fiel dem Aprilia-Pilot auf.

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