MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Melandri: «Will Spass haben»

Von Kay Hettich
In Portimao will Melandri wieder jubeln können

In Portimao will Melandri wieder jubeln können

Am kommenden Wochende geht die Superbike-WM in Portimao in die vorletzte Runde. Marco Melandri ist wieder der Jäger.

Die in Moskau gewonnene WM-Führung brachte Marco Melandri kein Glück: Schon beim nächsten Meeting auf dem Nürburgring schmiss der BMW-Pilot sein Motorrad gleich zweimal neben die Piste. Für das bevorstehende Rennen in Portimao hat sich der Italiener daher hautsächlich eines vorgenommen: Spass haben! «Das gesamte Team und ich werden unser Bestes geben und versuchen, in beiden Rennen schnell und konstant zu sein. In der Vorbereitung habe ich zuhause viel trainiert, und in Portugal werde ich versuchen, Spass am Fahren zu haben», bekräftigt der 30-Jährige.

Bei noch 100 zu vergebende Punkten haben theoretisch noch die Top-5 der Gesamtwertung Chancen auf den Titel. Realistisch gesehen kommen jedoch nur Max Biaggi (I/Aprilia), Melandri selbst und allenfalls noch der um 26,5 Punkte zurückliegende Tom Sykes (GB/Kawasaki) als Nachfolger von Weltmeister Carlos Checa (E/Ducati) in Frage. «Es werden sicherlich harte Rennen», befürchtet Melandri. «Es stehen nur noch zwei Rennwochenenden aus, und im Titelkampf haben noch mehrere Fahrer gute Chancen. Von daher wird es nicht einfach, aber spannend.»

Weitere Bedenken bezüglich der nächsten Meetings hat der WM-Zweite jedoch nicht. Vor allem die Piste in Portugal hat es ihm angetan. «Portimão ist eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Das Layout ist unglaublich. Solche Bergauf- und Bergabpassagen findet man sonst auf keinem anderen Kurs», schwärmt Melandri. «Im vergangenen Jahr bin ich dort zum ersten Mal gefahren, und ich habe ein gutes Ergebnis geholt.»

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