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Phillip Island: Streckenbetreiber erwartet Rekorde

Von Kay Hettich
Glen Allerton mit seiner BMW S1000 RR

Glen Allerton mit seiner BMW S1000 RR

5000 Tonnen Asphalt wurden verbaut, drei Millionen Dollar investiert. Diesen Aufwand sollen die Piloten der Superbike-WM in neue Rekorde ummünzen.
Mitte Dezember 2012 wurde der komplette Belag der 4445 Meter langen Rennstrecke auf Phillip Island erneuert. Doch statt der erhofften Lobenshymnen für den neuen Asphalt hagelte es durch die Superbike-WM nach den Testfahrten am 14./15. Februar zunächst jede Menge Kritik. Unzählige Stürze und zerstörtes Material haben bei Mensch und Material Wunden hinterlassen.

Dennoch fuhr Suzuki-Star Leon Camier bereits am Freitag mit einem Qualifyer-Reifen eine Zeit von 1.31,2 min - schneller als Tom Sykes (GB/Kawasaki) im Qualifying 2012! Der Streckenbetreiber erwartet für das Rennwochenende noch schnellere Zeiten.

Auch der dreifache australischen Superbike-Champion, Shawn Giles, sieht die bestehenden Rundenrekorde fallen. «In unserer nationalen Serie sind die Bikes nicht so hochgezüchtet wie in der Superbike-WM, trotzdem fahren wir jetzt niedrige 1.32er Zeiten», sagt Giles, der nach der Neuasphaltierung den Rundenrekord für klassische Motorräder um stolze 1,7 sec nach unten gedrückt hat. «Ohne Zweifel ist es aber ein Problem, die Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen. Besonders in der letzten schnellen Linkskurve oder der Stoner-Corner.»

Lokalmatador Glen Allerton, beim Saisonauftakt der Superbike-WM in einer Woche mit einer Wild-Card am Start, hat weitere Probleme erkannt. «Der Belag ist sehr eben und bietet enorm viel Haftung am Hinterrad. Aber gerade weil er so eben ist, bekommt man kein Gefühl für den Vorderreifen. Und weil das Feedback fehlt, muss man sein Gehirn umprogrammieren will man wirklich schnell sein», gibt der BMW-Pilot zu bedenken.

Doch zu welchem Preis? Leon Camier (GB/Suzuki), Tom Sykes (GB/Kawasaki), Jules Cluzel (F/Suzuki) und Ayrton Badovini (I/Ducati) flogen zum Teil spektakulär von ihren Motorrädern.

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