MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Marco Melandri (BMW): «Es findet sich eine Lösung»

Von Kay Hettich
Marco Melandri will sich nicht aus der Ruhe bringen lassen

Marco Melandri will sich nicht aus der Ruhe bringen lassen

BMW-Star Marco Melandri wurde vom Rückzug seines Arbeitgebers aus der Superbike-WM überrascht. Der Italiener ist aber zu lange im Geschäft, um sich davon aus der Fassung bringen zu lassen.

Es ist bereits das dritte Mal, dass Marco Melandri vor einer solchen Situation steht. In der MotoGP dockte er 2009 bei Kawasaki an, doch die Japaner zogen noch vor Saisonstart den Stecker. Das Team absolvierte die Saison unter dem Decknamen «Hayate».

2011 wechselte Melandri in die Superbike-WM zu Yamaha und wurde auf Anhieb Vizeweltmeister. Schon inmitten der Saison verkündete damals Yamaha aus Kostengründen den Rückzug. Nachdem bis zum Ende der Saison vergeblich Sponsoren gesucht wurde, wanderte die konkurrenzfähige R1 in eine dunkle Lagerhalle.

Und nun der Rückzug von BMW: Wie bei Yamaha vor zwei Jahren wurde Melandri von dieser Tatsache in der laufenden Saison überrascht. «Ich bedaure die Entscheidung von BMW, aber leider bin ich an solche Situationen schon gewöhnt. Ich hoffe, dass mir meine Erfahrung helfen wird, damit umzugehen», sagt der 30-Jährige. «Allerdings ist dies natürlich in einer so wichtigen Phase der Saison nicht gerade gut für die Stimmung.»

Für seine Zukunft sieht Melandri allerdings keine Schwierigkeiten auf sich zu kommen. Er weiss, ein Fahrer seines Kalibers ist bei jedem Team willkommen. «Ich mache mir keine großen Sorgen», bestätigt Melandri. «Für uns Fahrer findet sich immer eine Lösung.»

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