Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Marco Melandri: Dieses Mal keine Nürburgring-Blamage

Von Peter Fuchs
Marco Melandri: «Die Vergangenheit zählt nicht»

Marco Melandri: «Die Vergangenheit zählt nicht»

Mit Stürzen auf dem Nürburgring hat BMW-Werksfahrer Marco Melandri letztes Jahr die Führung in der Superbike-WM eingebüßt. Am kommenden Wochenende will er sich in der Eifel an der Spitze zurückmelden.

Zu Leader Sylvain Guintoli (Aprilia) fehlen dem derzeitigen WM-Vierten Marco Melandri nur 41 Punkte, in der Superbike-WM 2013 ist für den BMW-Star noch nichts verloren. «Ich mag den Nürburgring sehr», unterstreicht Melandri. «Es ist eine schnelle und flüssige Strecke, und abgesehen von den engen ersten Kurven liegt der Kurs meinem Fahrstil sehr gut. Leider habe ich keine guten Erinnerungen an das vergangene Jahr. Aber dieses Jahr wird anders, und die Vergangenheit zählt nicht. Ich habe die Pause wirklich genossen. Es war wichtig, sich eine Auszeit zu nehmen, sich zu erholen und sich mit Training auf die Rennen am kommenden Wochenende vorzubereiten.»

«Die Sommerpause hat allen sehr geholfen, die Akkus wieder aufzuladen», ergänzte Sportdirektor Serfani Foti. «Im September haben wir drei knapp aufeinanderfolgende Rennwochenenden. Das wird für das Team sehr anstrengend, und wir müssen erholt und konzentriert sein, um unser Bestes geben zu können. Wir arbeiten hart an der Vorbereitung auf die Rennen auf dem Nürburgring, die unser Heimspiel sind. Wir sind sehr zuversichtlich, denn unsere Fahrer mögen diese Strecke. Marco führte das Rennen im vergangenen Jahr an, stürzte dann aber unglücklicherweise.»

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