Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Honda fährt in Misano mit Rea und Haslam hinterher

Von Ivo Schützbach
Jonathan Rea: «Wie sind besser, als es aussieht»

Jonathan Rea: «Wie sind besser, als es aussieht»

Immer, wenn Honda auf eine Rennstrecke mit wenig Grip kommt, geht nichts vorwärts. Jonathan Rea und Leon Haslam beendeten die ersten beiden Qualifyings der Superbike-WM in Misano als Achter und Elfter.

Es waren zwei heiße Trainings-Sessions am Freitag, mit 30 Grad Luft- und 47 Grad Asphalttemperatur. Honda, nach drei Siegen in Folge zuletzt in Donington Park und Sepang böse unter die Räder gekommen, hatte sich viel vorgenommen. Doch Pieter Breddels, der Technische Koordinator von Pata Honda, war schon am Freitagmorgen klar: «Misano hat nicht viel Grip, da haben wir immer Schwierigkeiten.»

Nach den ersten beiden Qualifyings meinte der großgewachsene Niederländer: «Bei Jonathan haben wir am Morgen mit der Abstimmung daneben gegriffen, für Samstag haben wir aber noch einige gute Ideen. Wir ändern ein paar Dinge am Chassis und der Elektronik.»

Jonathan Rea verlor als Achter 0,654 sec auf die Bestzeit von Ducati-Werksfahrer Davide Giugliano. «Unser Start in Misano war lahm, aber wir haben eine neue Strategie für die Motorbremse im Gepäck», verriet der Nordire. «Unsere Platzierung zeigt das nicht, aber wir machen gute Fortschritte. Langsam fühlt sich das Bike so an, dass ich damit pushen kann. In der Hitze der zweiten Session konnte ich den Rückstand zur Spitze deutlich verringern.»

Teamkollege Leon Haslam klagte über größere Probleme mit der Elektronik, verlor 0,3 sec mehr als Rea und landete nur auf Rang 11.

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