MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Gepennt: Sylvain Guintoli (6.) verpasst Reifenwechsel

Von Kay Hettich
Sylvain Guintoli war in Gedanken, als er die Boxengasse zum Reifenwechsel ansteuerte

Sylvain Guintoli war in Gedanken, als er die Boxengasse zum Reifenwechsel ansteuerte

Die Gedanken sind frei – und das kostet Weltmeister Sylvain Guintoli (Honda) beim Meeting in Thailand womöglich eine bessere Platzierung am Freitag.

Am Vormittag fehlten Weltmeister Sylvain Guintoli 1,4 sec auf die Bestzeit von Kawasaki-Pilot Jonathan Rea, am Nachmittag verkürzte er im zweiten Qualifying auf 0,9 sec auf den Führenden Alex Lowes (Suzuki). Die Richtung stimmt, doch der Honda-Pilot hätte besser sein können.

«Wir haben nach dem ersten Training gute Fortschritte gemacht, am Nachmittag fühlte sich das Motorrad viel besser an. Wir müssen weiter daran arbeiten, aber das Fahren hier macht mir Freude und ich kam der Spitze näher», berichtet der 32-Jährige vom ersten Trainingstag in Thailand. «Am Nachmittag war es lustig?: Ich wollte eigentlich verschiedene Reifen ausprobieren und fuhr in die Boxengasse. Dort habe ich aber über meine Linie im dritten Sektor nachgedacht und bin an meiner Crew vorbeigefahren. Also bin ich direkt wieder raus und hatte danach keine Zeit mehr zum Reifenwechsel.»

Seine Verletzung von Australien behindert den Franzosen noch immer, doch Beobachter sind sich einig: Guintoli ist auf dem Weg zurück zur bekannten Stärke!

«Mir geht es mittlerweile deutlich besser als noch in Australien. Das ist im Grunde die wichtigste Erkenntnis, denn auf Phillip Island habe ich ganz schön gelitten», bestätigt Guintoli. «Jetzt spüre ich die Verletzung zwar noch, aber hier bin ich konzentrierter und entschlossener. Wir können nicht jedes Rennen Schadenbegrenzung betreiben, wir müssen nach vorne kommen.»

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