MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kimeswenger/Lehnertz: Einen Schritt näher den Top-8

Von Helmut Ohner
Zwei gute Resultate in Grobnik/Rijeka für Peter Kimeswenger und Jens Lehnertz

Zwei gute Resultate in Grobnik/Rijeka für Peter Kimeswenger und Jens Lehnertz

Mit den Rängen 8 und 9 bei den Rennen in Kroatien festigte der Österreicher Peter Kimeswenger mit seinem deutschen Beifahrer Jens Lehnertz den angepeilten Top-10-Platz in der Weltmeisterschaft.

Bereits am Freitagvormittag verzeichneten Peter Kimeswenger/Jens Lehnertz einen Motorschaden an ihrer LCR Kawasaki. Weil der Motortausch seine Zeit dauerte, musste das österreichisch-deutsche Paar auf das erste freie Training verzichten. Erst am Nachmittag konnten sie mit ihrem Gespann wieder auf die Strecke gehen.

«Das Training hat im Nassen stattgefunden. Das Gripniveau war trotzdem gut. Wir haben hinter Blackstock/Rosney, den Birchall-Brüdern und Lawrie/Fairhurst den vierten Platz belegt. Unsere Zeit war nur etwas mehr als eine Sekunde langsamer als die von Birchall», freute sich Kimeswenger über seine Leistung.

Das samstägige Sprintrennen nahmen Kimeswenger/Lehnertz aus der vierten Startreihe in Angriff. Lange Zeit mischte man munter im Kampf um die sechste Position gegen Remše/Wechselberger und Grabmüller/Lavorel mit. Am Ende sahen sie nach zehn Runden an der achten Stelle die Zielflagge.

«Ich habe mich für einen gebrauchten Hinterreifen entschieden, das war ein Fehler. Ab der Mitte der Renndistanz hat seine Haftung extrem nachgelassen. Bis dahin konnte ich das Tempo von Remše und Grabmüller einigermaßen mühelos mitgehen. Aber was soll’s, wir haben wichtige achte WM-Punkte gesammelt.»

Aus Sicherheitsgründen entschied man sich nach dem ersten Lauf im Team vom MRSC Gunskirchen zu einem Tausch des Motors. «Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Öldruck wieder nicht richtig funktioniert hat. Für das Goldrace wollen wir kein Risiko eingehen. Für uns geht es um einen Top-10-Platz in der Endabrechnung.»

Kimeswenger/Lehnertz landeten im über 18 Runden führenden Rennen an der neunten Stelle. «In der Schlussrunde waren wir schon an Janez Remše/Manfred Wechselberger vorbei, aber dann ließ sich der Gang nicht richtig einlegen und sie sind wieder an uns vorbeigezogen», erzählte Beifahrer Lehnertz im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

In der Weltmeisterschaft überholte die österreichisch-deutsche Paarung die Schweizer Lukas Wyssen/Thomas Hofer sowie die Briten Lewis Blackstock/Patrick Rosney und liegen mit 65 Punkten vor dem Finallauf in der Motorsportarena von Oschersleben an der siebenten Stelle in der WM-Zwischenwertung.

«Vor der Saison haben wir uns einen Top-10-Platz in der Weltmeisterschaft und 70 Punkte vorgenommen. Ich will vor dem letzten Rennen nichts verschreien, aber es sieht gut aus, dass wir unser hochgestecktes Ziel erreichen könnten. Aber noch ist es nicht soweit, es lauern noch einige starke Teams hinter uns», bleibt Kimeswenger auf dem Boden der Realität.

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