Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Bundesliga: Güstrow gewinnt zuhause überraschend hoch

Von Gunnar Mörke
Timo Lahti (vorne) war der überragende Fahrer der Gsütrower

Timo Lahti (vorne) war der überragende Fahrer der Gsütrower

Die Speedway-Bundesliga 2024 besteht aus der Mindestanzahl von zwei Teams. Beim Auftakt in Güstrow wurden die Gäste aus Stralsund hinweggefegt.

Güstrow und Stralsund hatten für den Auftakt der Speedway-Bundesliga Aufstellungen gemeldet, die von der Papierform her sehr ausgeglichen erschienen – mit Kevin Wölbert war nur ein Deutscher dabei. Das bestätigte sich im ersten Durchgang, der mit 9:9 endete und in jedem Lauf mit 3:3 ausging.

Jeder der folgenden Läufe war spannend und hart umkämpft. Die Fahrer schenkten sich vor 1500 Zuschauern nichts und konnten auf einer bestens vorbereiteten Bahn guten Sport mit vielen Überholmanövern zeigen. Aber ganz offensichtlich gelang es zur Freude der Torros-Fans den Aktiven aus dem Güstrower Team, die besseren Linien zu finden und fast jeden Zweikampf für sich zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang zogen sie mit zweimal 4:2 und einem Doppelsieg auf acht Punkte Vorsprung davon und konnten diese Führung bis zum Ende des Rennens sogar noch ausbauen.

Punktbester war Timo Lahti der einmal hinter Kevin Wölbert einen Doppelsieg absicherte und alle anderen seiner Läufe gewann. Es mutete mitunter schon unglaublich an, wie er, wenn er mal nicht gleich am Start vorn war, immer eine Lücke fand, um am Ende als Erster die Ziellinie zu queren. Viele Sympathien erwarb sich auch Youngster Adam «Bubba» Bednar, der förmlich um die Bahn flog. Mit seinem großen Kampfgeist und seinem beeindruckenden Talent raste er zu insgesamt drei Laufsiegen. Aber auch Wölbert, Tim Sörensen und Jonas Jeppesen kämpften verbissen, gewannen mehr Zweikämpfe als die gegnerischen Nordsterne und trugen zum in dieser Höhe überraschenden Endergebnis bei. So summierten sich die fünf Unentschieden, sechs 4:2-Gewinne, zwei Doppelsiege, bei nur einer 2:4-Niederlage, zu einem Vorsprung von 18 Punkten, die sich im Endstand von 51 zu 33 ausdrücken.

Für das Teammanagement der MC Güstrow Torros geht der Blick nun bereits voraus auf das Rück-Match am 7. Juni im Paul-Greifzu-Stadion, denn die Ansage der Nordsterne, auf heimischer Bahn zurückzuschlagen, kam sofort nach dem letzten Lauf. So können sich alle Fans auf eine weitere Auflage dieses hoch emotionalen Derbys freuen.

Ergebnisse Speedway-Bundesliga, 17. Mai:

1. MC Güstrow Torros, 51 Punkte: Timo Lahti 17, Tim Sörensen 8, Jonas Jeppesen 5, Kevin Wölbert 9, Adam Bednar 12.

2. MC Nordstern Stralsund, 33 Punkte: Jonas Seifert-Salk 5, Daniel Kaczmarek 5, Matias Nielsen 12, Frederik Jacobsen 7, Lars Skupien 4.

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