MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

GP-Challenge: Ein Laufsieg für Smolinski

Von Borut Cvetko
Im GP 2013: Zagar, Kasprzak und Iversen (v.l.)

Im GP 2013: Zagar, Kasprzak und Iversen (v.l.)

Der Pole Krzysztof Kasprzak, der Slowene Matej Zagar und der Däne Niels-Kristian Iversen konnten sich mit Podestplätzen beim Challenge in Gorican in den Speedway-GP zurückkämpfen.

Die GP-Bahn in Gorican war Austragungsort des wahrscheinlich härtesten und interessantesten Rennens im ganzen Jahr. Bereits zum dritten Mal stand der Olchinger Martin Smolinski im Challenge, verpasste aber erneut die Qualifikation für den Grand Prix.

«Ohne zwei grobe Fahrfehler zu Rennbeginn, und mit besserem Set-up, wäre die Quali möglich gewesen», meinte Smolinski, der sieben Punkte erfuhr. Zehn hätte er mindestens gebraucht.

Wie gewohnt war das Rennen sehr ausgeglichen, da sich die Fahrer die Punkte gegenseitig wegnahmen. Nach drei Durchgängen lagen bereits die drei Fahrer vorne, die auch am Ende den GP-Einzug schafften.

Krzysztof Kasprzak holte im vierten Durchgang zwar nur einen Punkt, war aber mit dem Sieg bei seiner letzten Fahrt schon Tagessieger und der einzige Fahrer, der leicht durchatmen konnte.

In Lauf 20 zeigte Smolinski sein richtiges Können, als er überraschend die Mitfavoriten Martin Vaculik und Iversen schlug. So kam es, dass Zagar, Iversen, Madsen, Dryml und Batchelor allesamt zehn Punkte hatte. Nach mehreren Stechen waren es Zagar und Iversen, die im GP 2013 standen. Zurecht: Sie absolvierten die Stechen am souveränsten.

Vojens-GP-Sieger Michael Jepsen Jensen ging mit null Punkte (!) als Letzter unter. Die GP-Piloten Hans Andersen und Peter Ljung holten nur einen Punkt mehr als Smolinski.

Ergebnisse GP-Challenge Gorican:

1 Krzysztof Kasprzak (PL), 11 Punkte
2 Matej Zagar (SLO), 10+3+3
3 Niels-Kristian Iversen (DK), 10+3+2
4 Ales Dryml (CZ), 10+2+3+1
5 Leon Madsen (DK), 10+2+2+0
6 Troy Batchelor (AUS), 10+1+1
7 Hans Andersen (DK), 8
8 Martin Vaculik (SK), 8
9 Peter Ljung (S), 8
10 Krzysztof Buczkowski (PL), 8
11 Martin Smolinski (D), 7
12 Grzegorz Walasek (PL), 6
13 Peter Kildemand (DK), 5
14 Jurica Pavlic (HR), 5
15 Adrian Miedzinski (PL), 4
16 Michael Jepsen Jensen (DK), 0

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