MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Michel Fabrizio will so schnell wie ein Tornado sein

Von Kay Hettich
Mit einem weiteren Test in Vallelunga bereitet sich Michel Fabrizio auf sein Comeback in der Supersport-WM. Der 36-Jährige hat ein neues Logo und hat Stärken und Schwächen seiner Kawasaki herausgefunden.

Das Comeback von Michel Fabrizio in der Supersport-WM kam überraschend – ein wenig auch für den Italiener selbst. Innerhalb von nur zwei Wochen organisierte der Dritte der Superbike-WM 2009 alles dafür Notwendige. Mit Unterstützung von Puccetti Kawasaki wird der 36-Jährige im Team Motozoo Racing by Puccetti eine ZX-6R pilotieren.

Mitte Februar legte der 36-Jährige in Vallelunga den ersten Test mit seinem Einsatzmotorrad ein, zwei Wochen später folgte der nächste Versuch. Vorteilhaft für Fabrizio: Mit ParkinGo-Pilot Manuel Gonzalez war einer seiner kommenden Gegner auf der Strecke – der 300er-Weltmeister von 2019 ist mit 18 Jahren nur halb so alt!

«Er ist ein hervorragender Bezugspunkt für mich, damit ich mein Level überprüfen konnte», sagte Fabrizio gegenüber motosprint. «Wir waren zeitgleich auf der Piste und ich kann sagen, dass es für uns gut gelaufen ist, weil mein Team optimal gearbeitet hat. Wir haben viele Änderungen am Motorrad vorgenommen, um zu verstehen wie meine ZX-6R darauf reagiert. An beiden Tagen haben wir 70 Runden absolviert.»

Weil Gonzalez eine Yamaha R6 dominiert, bekam Fabrizio zudem einen guten Eindruck von dem dominierenden Motorrad der vergangenen Jahre.

«Beide Motorräder haben Stärken und Schwächen», so der Römer weiter. «Die Yamaha ist bei mittleren und niedrigen Drehzahlen im Vorteil. Ansonsten ist die Power sehr ähnlich. Wir werden daran arbeiten, um diesen Nachteil auszugleichen – vielleicht durch einen etwas anderen Fahrstil. Der ZX-6R verfügt über eine großartige Front, die man hervorragend spürt.»

Insgesamt verbrachte Fabrizio mittlerweile vier Tage auf der Rennstrecke und fühlt sich im Plan.

«Ich bin sehr zufrieden, aber auch sehr müde», gab er zu. «Zu den Testtagen kommt noch das harte Training hinzu, das ich seit einigen Wochen absolviere. Aber ich werde nicht nachlassen, im Gegenteil. Ich werde alles tun, um mich auf die Saison 2021 vorzubereiten.»

Übrigens: Fabrizio präsentierte sein neues Logo – hinter seinem Vornamen folgt ein Tornado, der wohl seinen Speed symbolisieren soll.


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