MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Thomas Gradinger und das Team DK Yamaha trennen sich

Von Ivo Schützbach
Thomas Gradinger

Thomas Gradinger

Lediglich ein Event dauerte die Zusammenarbeit des Österreichers Thomas Gradinger mit dem italienischen Team DK Yamaha. Es gibt unüberbrückbare Differenzen.

Nach zwei Stürzen in Aragon musste Thomas Gradinger auf die Rennen der Supersport-WM in Estoril am vergangenen Wochenende verzichten. Doch zumindest eine gute Nachricht gab es: Der Bruch der mittleren Zehe links hat sich nicht bestätigt, Tom hat starke Prellungen im Bereich des Knöchels erlitten.

Am heutigen Mittwoch die nächste Hiobsbotschaft: Nach nur einem gemeinsamen Rennwochenende trennen sich Gradinger und das italienische Yamaha-Team DK Motorsport.

«Es hat unterschiedliche Auffassungen gegeben, was die Herangehensweise betrifft», so Gradinger. «Es war ein Versuch für mich, in der Supersport-WM wieder Fuß zu fassen. Aber leider ist es vorerst nicht dazu gekommen. Trotzdem will ich wieder dorthin und auf WM-Niveau Rennsport betreiben. Das ist mein mittelfristiges Ziel, auch wenn es wegen der aktuellen Situation nicht einfach wird, zurückzukehren. Zudem hat in dieser Meisterschaft die Saison erst begonnen, die interessantesten Plätze sind alle fix besetzt. Daher gebe ich vorerst ein Comeback in der IDM Supersport, um fahrerisch in Form zu bleiben. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannte dort.»

Beim WM-Saisonstart in Aragon wurde offensichtlich: DK Motorsport ist maschinell nicht ordentlich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet, alleine auf der knapp ein Kilometer langen Gegengerade verlor Gradinger mit seiner R6 eine Sekunde auf die Schnellsten.

Das Drama hatte schon in den Wochen zuvor begonnen: Gradinger kam in vier Testtagen wegen technischer Probleme kaum eine Runde zum Fahren.

In der Superpole des Saisonauftakts strandete der ehemalige Deutsche Meister auf Startplatz 22, das erste Rennen endete für den 24-Jährigen mit einem Sturz. Zum zweiten trat er verletzungsbedingt nicht an.

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