MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Kooperation: Alstare und MV Agusta

Von Jörg Reichert
Francis Batta ist wieder obenauf

Francis Batta ist wieder obenauf

Für wunderschön gezeichnete Motorräder ist MV Agusta bekannt. Mit der neuen F3 nimmt der italienische Hersteller die hart umkämpfte Supersport-Kategorie ins Visier – und mit Alstare die WM?

Als Francis Batta seinen Rückzug aus der Superbike-WM und damit auch die Trennung von seinem langjährigen Partner Suzuki verkündete, liess er offen, ob und wie es weitergehen könnte. Sicher war nur, dass er mit keinem anderen japanischen Werk zusammenarbeiten wollte. Mittlerweile mehren sich die Anzeichen, dass der Belgier an einem Einstieg in die Supersport-WM arbeitet, mit MV Agusta!

Auf der diesjährigen EICMA präsentierte MV die F3, die nach eigenen Aussagen neue Massstäbe in der von Honda und Yamaha dominierten Supersport-Kategorie setzen soll. Der äusserst kompakte Dreizylinder-Motor mit gegenläufiger Kurbelwelle (wie in der MotoGP) leistet in der Serienversion aus 675 ccm rund 130 PS. Die F3 ist serienmässig mit Traktionskontrolle (kombinierbar mit Schräglagensensor), Anti-Wheelie, Launch-Control und einem Schaltautomat ausgestattet; selbstverständlich auch mit ride-by-wire. Versprochen wird ein aussergewöhnlich gutes Handling und edelste Komponenten namhafter Zulieferer wie Marzocchi, Sachs oder Nissin.

Das alles klingt nach einem verdammt schnellen Bike, das aus dem Stand auf dem Niveau der aktuellen Top-Bikes der Supersport-WM sein müsste. Doch Francis Batta will sich mit dem ersten Roll-Out Zeit lassen und peilt nur vereinzelte Wild-Card-Einsätze an.

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