MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nach Todessturz: Zukunft im Fischereihafen offen

Von Peter Fuchs
Bremerhavener Fischereihafen-Rennen

Bremerhavener Fischereihafen-Rennen

Mit dem tödlichen Unfall am Pfingstmontag erlebte das Bremerhavener Fischereihafen-Rennen die schwerste Stunde seiner Geschichte.

Beim 56. Bremerhavener Fischereihafen-Rennen verunglückte ein 21-Jähriger am Pfingstmontag tödlich. Der Veranstalter brach den Event daraufhin ab. Nach dem tragischen Unfall erreichte die Veranstalter eine enorme Zahl von Zuschriften, die ihrer Trauer und Bestürzung Ausdruck verliehen und der Familie und den Freunden des Verunglückten ihr Mitgefühl ausgesprochen haben.

Für diese Fairness und das Mitgefühl möchte sich Peter Lange, Journalist und Mitorganisator ganz herzlich bedanken. Es ist zu spüren, wie vielen Menschen diese Veranstaltung etwas bedeutet und dass sie sich trotz des tragischen Unfalls wünschen, dass es auch in Zukunft weitergeht. Viele Besucher kennen das Rennen schon seit Kindertagen, andere haben es erst kürzlich kennen gelernt und wurden doch gleich in seinen Bann gezogen.

«Dieser Zuspruch berührt uns sehr», hält Lange fest. «Und doch müssen wir euch um Verständnis bitten, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine definitive Aussage zur Zukunft des Fischereihafen-Rennens treffen können. Natürlich gibt es Vorüberlegungen und Planungen, diese gibt es immer und automatisch. Schon beim Abbau überlegt man, was man nächstes Jahr besser machen könnte.»

Über diesen eingespielten Prozess des Planens und Sondierens hat ein Mitarbeiter des Organisationsteams auch mit Journalisten von Radio Bremen gesprochen. Dass daraus die Meldung entstand, das Rennen werde 2014 definitiv fortgesetzt, entspricht zwar den Hoffnungen und Wünschen vieler Rennsportfreunde, denen wir von Herzen gern entsprechen würden, doch es greift einer Entscheidung vor, die wir so noch nicht getroffen haben.

«Wir bitten um Verständnis, dass wir uns jetzt noch nicht festlegen können, was die Zukunft des Rennens angeht», ergänzt Lange. «Wir alle müssen das Geschehene erst noch verarbeiten. Und das wird erst möglich sein, wenn die Routinen zur Abwicklung des letzten Rennens komplett abgeschlossen sind.»

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