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Sieger Ken Roczen (Suzuki): «Hatte extremes Jetlag»

Von Thoralf Abgarjan
Ken Roczen in Birmingham

Ken Roczen in Birmingham

Nach seinem Sieg beim Auftakt der Supercross-WM in Birmingham erklärte Ken Roczen (Suzuki), dass er nach seiner Ankunft in in England starkes Jetlag bekam, was am Renntag am schlimmsten war.

Über die Jetlag-Problematik klagten nicht nur die WM-Piloten in Indonesien. Auch Ken Roczen hatte nach seinem Interkontinentalflug aus den USA nach England arge Probleme: Schlafstörungen, Müdigkeit am Tag, Konzentrationsschwäche und daraus resultierende verminderte Leistungsfähigkeit. Diese Probleme treten wegen der Veränderung des Biorhythmus auf.

«Heute war es am schlimmsten», erklärte der Deutsche nach dem Rennen. «Ich haderte in den letzten 3 Tagen mit starkem Jetlag. Ich bin extrem müde. Ich konnte die Müdigkeit in den Rennen zwar ablegen, aber es war hart. Ich habe versucht, zwischendurch immer wieder ein kleines Nickerchen einzulegen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich letztes Jahr solche Probleme hatte. Ich war natürlich damals auch 10 Tage hier, als wir London besucht hatten. Ich hatte also mehr Zeit, mich umzugewöhnen.»

Trotz dieser Situation gewann der Deutsche den Vorlauf und zwei von 3 Finalrennen. Jetzt gibt es eine lange Pause bis zum 2. Event, das erst am 30. September in Singapur ausgetragen wird. Der ursprünglich für den 22.7. geplante Frankreich Grand-Prix wurde aus nicht näher erklärten Gründen gestrichen.

«Ich muss mir den Kalender genau ansehen. Ob ich noch weitere Rennen der US Nationals bestreiten werde, kann ich heute noch nicht sagen», erklärte der Deutsche.

Theoretisch könnte Roczen sogar noch an den Playoff-Runden der amerikanischen SMX-Serie Anfang bis Mitte September teilnehmen, da er nach dem Regelwerk der SMX nach seinem Sieg in Indianapolis automatisch qualifiziert ist.

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