MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Berger: «Freue mich sehr für Michael Schumacher»

Von Andreas Reiners
Gerhard Berger mit Mick Schumacher

Gerhard Berger mit Mick Schumacher

Der Formel-3-Triumph von Mick Schumacher sorgte auch in der DTM für Emotionen. Einer der ersten Gratulanten: DTM-Chef Gerhard Berger.

Mick Schumacher hat sich am Samstag vorzeitig den Titel in der Formel 3 gesichert. Seit zwei Jahren fährt der 19-Jährigen in der Nachwuchsserie, und in dieser Zeit war DTM-Chef Gerhard Berger immer nah dran, da die Formel 3 im Rahmenprogramm seiner Tourenwagenserie fährt.

Mal ganz davon abgesehen, dass Berger die Karriere des Sohnes von Rekordweltmeister Michael Schumacher natürlich schon länger verfolgt. Der Österreicher freut sich für Mick, der sich den Titel mit einer furiosen Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte verdient hat.

«Er hat sich durchgesetzt und heute aus eigener Kraft mit dem Podiumsplatz den Titel frühzeitig unter Dach und Fach gebracht. Ich freue mich aber auch sehr für Michael Schumacher und wünsche mir, dass er irgendwann wieder bei uns sein wird, um mit uns allen gemeinsam die weitere Karriere von Mick zu verfolgen. Mick sieht nicht nur aus wie sein Vater, hat nicht nur die gleiche Haltung und denselben Gang – er hat sogar die Unterarme seines Vaters, wie mir gestern aufgefallen ist», sagte Berger.

Entscheidend sei aber, so der 58-Jährige: «Er hat insbesondere in den letzten Wochen bewiesen, dass er die Rennfahrer-Gene von Michael hat. Wenn er diese Leistung weiterhin abliefern kann, dann wird ihn sein Weg in die Formel 1 führen.»

«Kann ein Großer werden»

Auch von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff gab es Glückwünsche. «Der Junge stand von Beginn an im Fokus und hatte einen riesen Druck», sagte Wolff. «Damit klar zu kommen ist alles andere als leicht. Vor allem, wenn die Saison dann nicht perfekt startet, wie es bei ihm der Fall war. Seine Leistung in der zweiten Saisonhälfte war daher absolut beeindruckend. Er hat gezeigt, was in ihm steckt und dass er ein Großer in unserem Sport werden kann.»

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