MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Martin Tomczyk (BMW): «Nicht schon wieder der Gary»

Von Andreas Reiners
Geknickt: Martin Tomczyk

Geknickt: Martin Tomczyk

Gute Freunde werden Gary Paffett und Martin Tomczyk nicht mehr. 2012 waren die beiden in Zandvoort auf der Strecke aneinander geraten, als Tomczyk den Briten abschoss.

Wenn auch unabsichtlich, so war der Zwischenfall für den damals in der Meisterschaft führenden Paffett ärgerlich. Wir erinnern uns: Letzten Endes verlor Paffett den Titel beim Herzschlagfinale in Hockenheim noch an Bruno Spengler (BMW). 2013 dann das nächste Treffen. Beim Saisonauftakt brachte Tomczyk seinen Mercedes-Konkurrenten erneut auf die Palme.

Denn Tomczyk hatte angeblich auf der Geraden abgebremst. «Das ist einfach nur dumm und gefährlich. Dagegen müssen wir etwas tun. Das ist kein Racing. Deshalb bin ich sehr enttäuscht», hatte Paffett damals gewettert.

Und am Norisring 2014? Rauschte Tomczyk dem 33-Jährigen erneut ins Auto. Für Paffett war das Rennen nicht nur wegen der Kollision gelaufen, er landete am Ende auf dem zwölften Platz, nachdem er als Fünfter in das Rennen gegangen war. Tomczyk entschuldigte sich so schnell wie möglich bei dem Meister von 2005.

«Als ich schon das Auto vom Gary gesehen habe, da habe ich gedacht: Nicht schon wieder der Gary! Es tut mir Leid, dass ich sein Rennen zerstört habe, meins ist auch ganz vorbei. Heute waren die Wetterbedingungen auch schwierig. Ich habe einen Fehler gemacht», sagte Tomczyk.

Das sah die Rennleitung schließlich auch so und belegte den Champion von 2011 mit einer Rückversetzung um drei Startplätze beim kommenden DTM-Rennen in Moskau.

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