MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Bradley Smith: Verletzung glimpflicher als befürchtet

Von Helmut Ohner
Mandy Kainz war der Schrecken ins Gesicht geschrieben

Mandy Kainz war der Schrecken ins Gesicht geschrieben

Nach dem Sturz von Bradley Smith beim Langstrecken-WM-Finale in Oschersleben meldete Mandy Kainz einen Oberschenkelbruch, doch das MotoGP-Ass kam glimpflicher davon als angenommen.

Bradley Smith sollte dem Yamaha Austria Racing Team helfen, den Titel in der Endurance-Weltmeisterschaft sicherzustellen, doch der Brite stürzte bereits im freien Training in der Motorsport Arena Oschersleben schwer. Der MotoGP-Star wurde an der Unfallstelle erstversorgt, bevor er im Medical Center genauer durchgecheckt wurde. «Bradley hat sich einen offenen Oberschenkelbruch zugezogen und fällt für das Rennen aus», vermeldete ein niedergeschlagener Mandy Kainz.

Die Einschätzung des rührigen Teamchefs aus der Steiermark sollte der eingehenden Untersuchung im Spital von Magdeburg nicht stand halten. «Ich habe soeben einen Anruf bekommen, dass sich die Verletzung als harmloser als befürchtet herausgestellt hat. Bradley hat sich scheinbar nur eine schlimme Fleischwunde zugezogen, die jetzt behandelt wird. Am späten Nachmittag sollte er wieder im Fahrerlager sein. Dann werden wir beratschlagen, ob er unter Umständen sogar am Freitag das zweite Training fahren kann.»

Die Mannschaft könnte am Samstag beim vierten und letzten Lauf der diesjährigen Endurance-WM nach 2009 zum zweiten Mal den begehrten Weltmeistertitel nach Österreich holen. Die Ausgangslage verspricht einiges an Spannung. Das Team April Moto Motors Event geht mit acht Punkten Vorsprung auf die beiden Teams von SRC Kawasaki und Yamaha Austria ins Rennen. Mit dem Titelverteidiger Suzuki Endurance bzw. F.C.C. TSR Honda liegen zwei weitere Crews nur neun bzw. zwölf Zähler zurück.

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