MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

GMT94 Yamaha: «Wir lassen niemanden vorbei»

Von Kay Hettich
Christophe Guyot will sein Team siegen sehen

Christophe Guyot will sein Team siegen sehen

Beim Saisonfinale der Endurance-WM in Oschersleben stehen zwei Yamaha-Teams auf den beiden vordersten Startplätzen. Von GMT94 darf niemand Schützhilfe erwarten, auch nicht die WM-Zweiten YART.

Die Bestzeit im Qualifying der Endurance-WM in Oschersleben brannte YART-Pilot Broc Parkes in 1.26,279 min die schnellste Runde in den Asphalt und war damit eine halbe Sekunde schneller als das Zweitplatzierte GMT94 Yamaha Team. Doch im Rennen über Acht-Stunden zählen vor allem Ausdauer und eine niedrige Fehlerquote – und da ist die Truppe aus Frankreich eine Bank.

Pikant: In der Gesamtwertung hat YART mit 60 Punkten noch gute Chancen, das Führende Suzuki-Team April Moto (68 P.) noch abzufangen und damit nach 2009 erneut Weltmeister zu werden. Wird GMT seinen Yamaha-Kollegen helfen? Immerhin sind beide offizielle Yamaha-Teams.

Für GMT-Teamchef Christophe Guyot ist das kein Thema. «Das ist mein Team, das Material wurde von mir bezahlt. Niemand kann von mir verlangen, für jemanden anderen Platz zu machen. Yamaha hilft mir nur beim Budget», sagt Guyot, der selbst schon als Fahrer in Oschersleben gewonnen hat.

«YART und GMT94 sind beide mit Yamaha verbunden, auf der Rennstrecke sind wir aber Gegner», ergänzt Guyot. «Es wäre auch nicht richtig gegenüber unseren Fahrern, ich könnte es nicht von ihnen verlangen, auf einen möglichen Sieg zu verzichten. Eine solche Bitte wurde aber auch noch nicht an mich herangetragen.»

Mit 52 Punkten hat selbst GMT94 rechnerisch noch Chancen auf den WM-Titel. «Wir fahren auf Sieg und schauen dann, was dabei herauskommt», meint Guyot. «Unsere Chancen sind klein und wir haben es nicht selbst in der Hand. Den Sieg würde ich aber trotzdem gerne mitnehmen - Oschersleben war schon immer ein gutes Pflaster für uns.»

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