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Zu viele Reifen benutzt: Ferrari verliert Platz zwei

Von Oliver Müller
Der Ferrari 499P von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi

Der Ferrari 499P von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi

Der Ferrari 499P von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi bekam nach dem WEC-Rennen in Bahrain noch eine Strafe und fällt von ursprünglich Platz zwei auf die elfte Position zurück.

Beim Saisonfinale 2024 der FIA WEC lief zunächst eigentlich alles nach Plan für Ferrari - insbesondere für den 499P von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi. Das Auto der Le Mans-Sieger von 2023 führte weite Teiles des 8h Rennens an und war auf dem Weg zum sicheren Sieg. Dann gab es im letzten Renndrittel noch zwei Safety-Car-Phasen zum ungünstigen Zeitpunkt für Ferrari. Mit einem Strategie-Coup holte so der Toyota GR010 Hybrid von Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley den Triumph und Toyota gewann auch die Hersteller-WM.

Der Ferrari von Pier Guidi/Calado/Giovinazzi überquerte die Ziellienie auf der zweiten Position. Doch es kam noch dicker. Nach dem Rennen wurde nochmals nachgezählt und dabei lief auf, dass der Ferrari 28 anstatt der erlauben 26 Reifen in Qualifikaktion und Rennen benutzt hatte. Das ist natürlich nicht erlaubt und stellt einen Verstoß gegen von Artikel 6.5.4 des Sportlichen Reglements dar.

Der Ferrari bekam somit nachträglich noch eine Strafe von 4 Minuten und 55 Sekunden aufgebrummt, was ihn auf die elfte Position zurückfallen lässt. Platz zwei ging dadurch an den Porsche 963 von Matt Campbell, Michael Christensen und Frédéric Makowiecki. Dritte wurden Mikkel Jensen, Nico Müller und Jean-Eric Vergne im Peugeot 9X8. Die übrigen Autos bis hin zum nun elftplatzierten Ferrari rücken natürlich auch um eine Position vor.

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