MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

F1-Renault von Kimi Räikkönen: Frau am Steuer

Von Vanessa Georgoulas
Renault feiert die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien mit einer ganz besonderen Geste: Die Franzosen schickten vor dem GP in Le Castellet eine Fahrerin aus dem Königreich im F1-Renner auf die Piste.

Seit Mitternacht dürfen Frauen in Saudi-Arabien ganz legal Auto fahren, denn König Salman hat im vergangenen Jahr ein Dekret erlassen, mit dem das entsprechende Fahrverbot ab heute aufgehoben wird. Das ist ein Meilenstein in der Geschichte des Königreichs, in dem Menschenrechtsaktivisten seit mehr als drei Jahrzehnten dafür gekämpft haben, dass sich auch Frauen hinters Steuer klemmen dürfen.

Renault feiert diesen Schritt mit einer ganz besonderen Geste: Der französische Autobauer liess im Rahmen der «Passion Parade», die vor dem Start zum Frankreich-GP auf dem Circuit Paul Ricard unterwegs war, auch eine Rennfahrerin aus Saudi-Arabien ans Steuer eines Formel-1-Autos. Aseel Al-Hamad ist das erste weibliche Mitglied des saudiarabischen Motorsportverbands und eine passionierte Rennfahrerin.

Entsprechend gross war die Freude über die Gelegenheit, im Renault E20 Gas zu geben, mit dem Kimi Räikkönen anno 2012 den GP-Sieg in Abu Dhabi eingefahren hat. «Ich habe schon als kleines Mädchen eine grosse Liebe zur Rennfahrerei und zum Motorsport entwickelt und ich hätte in meinen kühnsten Träumen nicht damit gerechnet, eines Tages ein Formel-1-Auto steuern zu dürfen», schwärmte die gelernte Ingenieurin und Inhaberin des Design-Unternehmens «IDegree Design».

Al-Hamad, die auch die erste Ferrari-Besitzerin ihres Landes ist, erklärte auch: «Es ist eine grosse Ehre, einen Formel-1-Renner vor dem GP-Publikum von Frankreich bewegen zu dürfen. Dass ich dies an diesem geschichtsträchtigen Tag machen kann, an dem Frauen in Saudi-Arabien selbst fahren dürfen, zeigt hoffentlich auf, was man alles erreichen kann, wenn man einen Traum mit Leidenschaft verfolgt.»

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