MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Mattia Binotto: «Wir sind auf Sotschi sehr gespannt»

Von Mathias Brunner
Mattia Binotto

Mattia Binotto

​Drei Siege in Folge für Ferrari, so etwas hatte es elf Jahre lang nicht mehr gegegebn. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: «Jetzt sind wir sehr gespannt darauf zu sehen, wie sich die Verbesserungen in Sotschi auswirken.»

Sieg für Charles Leclerc in Spa-Francorchamps, Sieg für Charles Leclerc in Monza, Sieg für Sebastian Vettel in Singapur – die Siege in Folge für Ferrari. Da mussten selbst langjährige GP-Berichterstatter die grauen Zellen in Schwung bringen, um sich daran zu erinnern, wann so etwas letztmals vorgekommen ist. Antwort: 2008, da holten Kimi Räikkönen und Felipe Massa sogar vier Siege in Serie, mit Kimi in Sepang, Felipe in Bahrain, Kimi in Barcelona und Felipe in Instabul.

Eine der spannenden Fragen vor dem Grossen Preis von Russland auf dem Olympia-Gelände von Sotschi: Wie geht das nun mit Ferrari weiter? Immerhin ist Sotschi seit dem ersten Rennen hier 2014 fest in Mercedes-Hand. Die Silbernen sind hier ungeschlagen, fünf Rennen, fünf Siege. Und sie haben vier von fünf Pole-Positions errungen.

Die besten Ergebnisse von Ferrari bei den bisherigen Rennen in Sotschi:

2014 Fernando Alonso 6.
2015 Sebastian Vettel 2.
2016 Kimi Räikkönen 3.
2017 Sebastian Vettel 2.
2018 Sebastian Vettel 3.

Ferrari war also nie weit von einem Sieg weg. Das weiss auch Teamchef Mattia Binotto, der sagt: «Nach drei Siegen in Folge sind wir selber gespannt darauf zu sehen, wie sich unsere jüngsten Verbesserungen auf einer wieder ganz anderen Rennstreckenart bewähren. Sotschi weist lange Geraden auf und einen Asphalt, der mit den Reifen sehr behutsam umgeht. Wir haben hier eine komplett andere Abstimmung als in Singapur. Die Fahrzeugbalance ist extrem wichtig. An diesem Wochenende könnte zudem das Wetter ein wenig verrückt spielen, wir müssen auf alles gefasst sein.»


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