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Lewis Hamilton: «Das ist kompletter Blödsinn»

Von Vanessa Georgoulas
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Beim 2. Rennwochenende in China erlebte Lewis Hamilton ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem Sprint-Sieg kam die bittere Disqualifikation am Sonntag. Das führte zu wilden Gerüchten, zu denen er nun Stellung bezogen hat.

In den ersten beiden Rennwochenenden mit Ferrari erlebte Lewis Hamilton eine echte Gefühlsachterbahn. Nach dem Saisonauftakt in Melbourne, den der siebenfache Weltmeister auf dem zehnten Rang beendet hatte, sprach er von einem katastrophalen Rennen. In China leistete er im ersten Sprint dann Wiedergutmachung.

Hamilton schnappte sich erst die Pole zum Mini-Rennen, die er daraufhin in seinen ersten Sieg in Rot verwandelte. Im Qualifying zum GP und am Rennsonntag hatte er deutlich mehr Mühe, deshalb kam er nicht über den sechsten Platz hinaus. Doch nach dem Fallen der Zielflagge wurde bei der technischen Prüfung seines Fahrzeugs festgestellt, dass die Bodenplatte zu abgenutzt war, um noch den technischen Vorgaben zu entsprechen. Deshalb wurde er – wie sein Teamkollege Charles Leclerc, dessen Ferrari zu leicht war – disqualifiziert.

Die bittere Pille führte nicht nur zu viel Kritik, es fachte auch die Gerüchteküche an. Und bald machte die Meldung die Runde, dass der Brite bereits seinen Glauben an seine neue Mannschaft verliere. Doch das entspricht überhaupt nicht der Wahrheit, wie Hamilton in Suzuka klargestellt hat. «Das ist kompletter Blödsinn», betonte er.

«Ich glaube zu 100 Prozent an das Team», versicherte der 40-Jährige. «Ich glaube, zu Beginn des Jahres war der Hype sehr gross, und ich weiss nicht, ob irgendjemand erwartet hat, dass wir gleich vom ersten Rennen an gewinnen oder gleich im ersten Jahr den WM-Titel holen. Ich habe ganz sicher nicht damit gerechnet. Ich weiss, dass ich mich nun an eine neue Team-Kultur anpassen muss, und das braucht Zeit. Ich habe die vergangenen beiden Monate damit verbracht, einfach zu beobachten, wie das Team im Vergleich zu den Rennställen arbeitet, bei denen ich vorher war. Und in der vergangenen Woche habe ich ein paar Punkte ausgemacht, in denen wir uns meiner Meinung nach verbessern können. Das werde ich auch weiterhin tun, denn wir lernen immer mehr übereinander.»

WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Norris 44 Punkte
02. Verstappen 36
03. Russell 35
04. Piastri 34
05. Antonelli 22
06. Albon 16
07. Ocon 10
08. Stroll 10
09. Hamilton 9
10. Leclerc 8
11. Hülkenberg 6
12. Bearman 4
13. Tsunoda 3
14. Sainz 1
15. Gasly 0
16. Hadjar 0
17. Lawson 0
18. Doohan 0
19. Bortoleto 0
20. Alonso 0

Konstrukteurspokal
01. McLaren 78 Punkte
02. Mercedes 57
03. Red Bull Racing 36
04. Ferrari 17
05. Williams 17
06. Haas 14
06. Aston Martin 10
08. Sauber 6
09. Racing Bulls 3
10. Alpine 0

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