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Gribkowsky: Freigang für neuen Job?

Von Vanessa Georgoulas
Das dürfte Bernie Ecclestone nicht freuen: Gerhard Gribkowsky bekommt eine zweite Chance

Das dürfte Bernie Ecclestone nicht freuen: Gerhard Gribkowsky bekommt eine zweite Chance

Bernie Ecclestones Gegenspieler erhält eine zweite Chance: Der inhaftierte Ex-Banker Gerhard Gribkowsky soll bei einem österreichischen Baukonzern im Finanzbereich unterkommen.

Sitzt Gerhard Gribkowsky bald nicht mehr im Gefängnis? Der frühere BayernLB-Manager, der im Zuge des umstrittenen Verkaufs der Formel-1-Anteile der Bank an den britischen Investor CVC Capitals wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilt wurde, erhält vom österreichischen Baukonzern Strabag eine zweite Chance: Der im Juni 2012 zu einer Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren verurteilte Banker soll im Finanzbereich des Konzerns unterkommen. «Vermutlich in der Projektfinanzierung», wie eine Sprecherin des Bauriesen gegenüber der Zeitung Die Welt erklärte. Dabei handle es sich aber nicht um eine Management-Position, und Gribkowsky soll auch nicht zeichnungsberechtigt sein.

Gribkowsky hat durch die Untersuchungshaft schon knapp einen Viertel seiner Haftstrafe verbüsst. Trotzdem will Strabag nicht warten, bis der 55-Jährige aus der Haft entlassen wird. Die Österreicher hoffen darauf, dass er Freigang bekommt. Davon sei auch ein möglicher Dienstantritt abhängig.

Gribkowsky hatte vor dem Landgericht München erklärt, beim Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB Schmiergeld in Höhe von 32,5 Millionen Euro von Formel-1-Rechteverwalter Bernie Ecclestone erhalten zu haben, um den Verkauf in dessen Sinne zu beeinflussen. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat gegen Ecclestone Klage beim Landesgericht eingereicht. Nun muss der Richter entscheiden, ob die Beweislage einen Prozess rechtfertigt. Sollte es zu einem Prozess kommen, dann muss sich Ecclestone in Acht nehmen. Denn bei einer Verurteilung würde er für CVC Capitals wohl nicht mehr tragbar sein, wie Ecclestone im Interview mit den britischen Kollegen der Zeitung Sunday Telegraph selbst einräumte.

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