Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Krieg zwischen Bernie Ecclestone und Jean Todt

Von Petra Wiesmayer
Bernie Ecclestone und Jean Todt sind sich nicht grün

Bernie Ecclestone und Jean Todt sind sich nicht grün

Die Fronten zwischen FIA-Präsident Jean Todt und Formel-1-Chef Bernie Eccelstone scheinen sich immer mehr zu verhärten.

Im kommenden Herbst läuft Jean Todts Amtszeit ab und es wird ein neuer FIA-Präsident gewählt. Ob dieser wieder Jean Todt heißen wird, darf bezweifelt werden. Galt es bisher als fast sicher, dass der Franzose, der den Posten 2009 von Max Mosley übernahm, weiter im Amt sein werde, sieht er sich jetzt plötzlich einem gefährlichen Herausforderer gegenüber.Todt ist in der Königsklasse nicht unumstritten und wurde zuletzt für seine lasche Haltung rund um den Grand Prix von Bahrain heftig kritisiert.

David Ward, der Generaldirektor der FIA Foundation for the Automobile and Society, war die rechte Hand von Mosley und hat die Unterstützung einiger wichtiger Leute in der Formel 1, unter anderem Bernie Ecclestone, etwas, was dem ehemaligen Ferrari-Teamchef gar nicht schmeckt.

«Todt hat Ward darauf angesprochen, als er gehört hat, dass hochrangige Persönlichkeiten in der Formel 1 ihn als künftigen FIA-Präsidenten unterstützen», schreibt die britische Times. «Auch, wenn er früher Teamchef bei Ferrari war, ist Todt in der Formel 1 nicht sehr beliebt und befindet sich angeblich im Krieg mit Bernie Ecclestone.»

Ward selbst hat aber noch gar nicht entschieden, ob er überhaupt kandidieren wird. «Ich habe diesen Job nicht angestrebt oder gewollt, aber ich denke darüber nach, denn es ist wichtig, dass man drüber diskutiert», wird der 56-Jährige zitiert. «Man kann nur eine Diskussion haben, wenn man mehrere Kandidaten zur Auswahl hat. Wenn es keine Auswahl gibt, geht das nicht.»

Der neue FIA-Präsident braucht die Unterstützung von mindestens 26 Automobilclubs, um gewählt zu werden.

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