MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Wieder halben Testtag verloren: Ricciardo wie Vettel

Von Vanessa Georgoulas
Probleme bei Red Bull Racing: Auch nachdem Sebastian Vettel den RB10 an seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo abgegeben hat, kämpft das Weltmeister-Team mit Problemen.

Den gestrigen Aufwärtstrend konnte Red Bull Racing am dritten Testtag in Bahrain nicht bestätigen. Nachdem Sebastian Vettels Nebenmann Daniel Ricciardo das Steuer des RB10 übernommen hatte, sorgte erneut die Technik für einen verfrühten Feierabend.

Ricciardo, der in Jerez nur etwas mehr als ein Dutzend Runden drehen konnte, stellte zur Mittagspause ab. Ein mechanisches Problem zwang die Red Bull Racing-Truppe mit Blick auf den morgigen letzten Testtag in dieser Woche zum Abbruch.

Nachtschicht beim Weltmeister-Team

Renningenieurs-Koordinator Andy Damerum erklärt: «Wir wollten über Mittag ein paar Änderungen vornehmen, als wir auf ein mechanisches Problem stiessen. Um dieses zu beheben, müssen wir das Auto auseinandernehmen. Das dauert natürlich eine Weile, deshalb haben wir uns für einen frühen Abbruch entschieden, so dass wir den morgigen Testtag vorbereiten können. Natürlich sind solche Probleme frustrierend, aber wenigstens hat es nichts mit den bisherigen Baustellen zu tun. Vor uns liegt eine lange Nacht.»

Ricciardo übte sich in Zweckoptimismus: «Es lief ganz okay, ich drehte ein paar Runden, nachdem Seb gestern über 50 drehen konnte. Wir bewegen uns also in die richtige Richtung. Natürlich hätte ich gerne auch heute Nachmittag noch ein paar Runden gemacht, aber wir haben immer noch den morgigen Tag, und es ist wichtig, dass wir darauf vorbereitet sind.»

Mit seinem Dienstwagen ist der 24-jährige Australier noch nicht wirklich zufrieden: «Das Auto macht definitiv Fortschritte, alles fügt sich Schritt für Schritt zusammen. Natürlich hätten wir auch hier gerne einen grossen Entwicklungssprung, aber so läuft das nun einmal nicht. Wir müssen uns gedulden und das Wichtigste ist, dass wir uns in die richtige Richtung entwickeln. Es wäre schön, wenn ich morgen ein paar Runden mehr drehen könnte.»

Bahrain-Test, Tag 3

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W05, 1:34,263 (67)
2. Jenson Button (GB), McLaren MP4/29-Mercedes?, 1:34,976 (103)
3. Felipe Massa (BR), Williams FW36-Mercedes?, 1:37,066 (60)
4. Esteban Gutiérrez (MEX), Sauber C33-Ferrari?, 1:37,180 (95)
5. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM07-Mercedes, 1:37,367 (57)
6. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari F14 T, 1:37,467 (44)
7. Daniil Kvyat (RU), Toro Rosso STR9-Renault?, 1:38,974 (57)
8. Pastor Maldonado (YV), Lotus E22-Renault?, 1:39,642 (26)
9. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB10-Renault, 1:40,781 (28)
10. Marcus Ericsson (S), Caterham CT05-Renault, 1:42,130 (98)
11. Max Chilton (GB), Marussia MR03-Ferrari, 1:46,672 (4)
12. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW36-Mercedes?, ohne Zeit (55) *
* Nur Boxenstopps geübt

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