MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Rückkehr der Formel 1 nach Long Beach schon 2016?

Von Petra Wiesmayer
In Long Beach sollen wieder Formel-Boliden fahren

In Long Beach sollen wieder Formel-Boliden fahren

Long Beach könnte schon bald wieder im Formel-1-Kalender vertreten sein. Die Veranstalter hoffen, bald wieder ein Rennen in den Straßen der kalifornischen Stadt austragen zu können.

Der anvisierte Grand Prix vor den Toren von New York City hängt seit zwei Jahren in der Warteschleife, da bekommt er schon Konkurrenz. Geht es nach dem Chris Pook des Grand Prix in Long Beach, kehrt die Formel 1 in zwei Jahren nämlich nach Kalifornien zurück, sollte der Vertrag mit der IndyCar-Serie nicht verlängert werden. Der Gründer des Long Beach Grand Prix arbeitet bereits mit Bernie Ecclestone und Delta Topco, der Muttergesellschaft der Formel 1, zusammen, Sebastian Vettel und Co. in die Straßen der Stadt im Los Angeles County zurück zu bringen..

«Wir wollen nur die Gelegenheit bekommen, unser Anliegen vorzutragen und in Betracht gezogen zu werden», sagte Pook gegenüber der F1Times. «Wir wollen nur, dass sie sich anschauen, was wir zu bieten haben. Das ist alles, worum wir bitten.» Die Formel 1 fuhr bereits von 1976 bis 1983 in Long Beach, um den Anforderungen der modernen Königsklasse gerecht zu werden, müsste als erstes jedoch die Strecke auf eine Mindestlänge von 3,6 Kilometer verlängert werden.

Dass dieses Vorhaben viel zu teuer wäre, wies Pook entschieden zurück. «Die Leute haben gesagt, dass es einhundert Millionen Dollar kosten würde und diese Zahl ist in den Köpfen hängengeblieben. Es ist aber nicht einmal annähernd so viel.» Knapp zehn Millionen Dollar würden ausreichen, die nötigen Umbauten vorzunehmen und die würde, ebenso wie die Antrittsgebühr, der Veranstalter tragen, nicht die Stadt.

Darüber hinaus würde die Stadt ein neues Gebäude am Shoreline Drive bekommen, das sie außerhalb des Grand Prix Wochenendes nach Wunsch nutzen könne, sagte Pook weiter. Und man dürfe auch nicht die finanziellen Gewinne außer Acht lassen, die die Formel 1 der Region bringen würde. «2013 betrug der Netto-Steuergewinn in Austin 4,9 Millionen, in ganz Texas lag er bei 17,2 Millionen», hob er hervor. «Der Wert de Formel 1 ist, dass sie Geld bringt. Die Formel 1 zieht Publikum aus der ganzen Welt an. Man könnte neue Kunden an Land ziehen.»

Mit Long Beach und, sollte der Grand Prix in New Jersey tatsächlich zustande kommen, hätten die USA dann drei Formel-1-Rennen: Eines an der Ostküste, eines in der Mitte des Landes und eines an der Westküste. «Die Muttergesellschaft weiß, dass Amerika der größte Automobilmarkt der Welt ist und sie wollen hier expandieren», erklärte Pook. «Long Beach war damals ein großer Teil der Formel 1 und sie will wieder hierher zurück.

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