MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Villeneuve stänkert: Sebastian Vettel kein Goldjunge

Von Andreas Reiners
Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve ist für seine schonungslosen Aussagen bekannt. Es ist also kein Wunder, dass der Kanadier auch zum Abschied von Sebastian Vettel von Red Bull Racing eine deutliche Meinung hat.

Und die natürlich auch äußert. Schonungslos natürlich. «Red Bull wollte Vettel nicht mehr, denn sie haben ihn nicht länger als 'Goldjungen‘ gesehen», sagte Villeneuve im Interview «Omnicorse». Red Bull sei keine Familie, wie Vettel es immer glauben machen wolle.

«Sie haben nur ein Interesse: Sie wollen Dosen verkaufen. Deshalb ist das Team in Daniel Ricciardo 'verliebt' und Vettel hatte keine andere Möglichkeit, als Milton Keynes zu verlassen», wetterte Villeneuve.

Die Entscheidung des viermaligen Weltmeisters, den Rennstall, mit dem er vier Titel in Serie gewann, zu verlassen, sei demnach richtig gewesen, so Villeneuve. «Für ihn war es nicht mehr das richtige Klima.»

Vettel fährt in der kommenden Saison für den italienischen Traditionsrennstall Ferrari und ersetzt dort Fernando Alonso. In einer Zeit des Wiederaufbaus, nachdem 2014 für die Scuderia eine einzige Enttäuschung war. Allerdings sei Ferrari im Gegensatz zu Red Bull eine Familie. «Es braucht 2015 etwas Geduld, aber 2016 werden sich die Ergebnisse zeigen», so Villeneuve.

Auch Vettels Vorgänger Alonso bekommt nach seiner Rückkehr zu McLaren sein Fett weg. «Er ist der beste Pilot der Formel 1, wenn er das Visier an seinem Helm herunterklappt. Aber außerhalb des Cockpits denkt er nicht an das Team, sondern nur an sich selbst», sagte Villeneuves.

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