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Jenson Button: Kein Wutanfall in Bahrain

Von Petra Wiesmayer
Jenson Button hatte in Bahrain ein Wochenende zum Vergessen

Jenson Button hatte in Bahrain ein Wochenende zum Vergessen

Nach dem Grand Prix von Bahrain überschlugen sich die britischen Medien: Jenson Button habe die Rennstrecke wutentbrannt verlassen und nicht einmal der Presse Rede und Antwort gestanden.

Zugegeben, Jenson Buttons Wochenende in Bahrain wäre schon dazu angetan gewesen, dass einem der Geduldsfaden reißt. In den ersten beiden Freien Trainings gab die Honda-Antriebseinheit den Geist auf, am Samstagvormittag im dritten Freien Training schien es, als seien die Probleme gelöst worden. In Q1 kam dann allerdings das böse Erwachen. Button rollte nach ein paar Metern aus.

Am Sonntag kam es noch dicker, denn der Weltmeister von 2009 konnte noch nicht einmal in das vierte Rennen des Jahres starten. «Die Gefahr, dass das Energierückgewinnungssystem kaputtgeht, war zu groß, also haben wir beschlossen, dass wir besser kein Risiko eingehen», hatte McLaren-Chef Ron Dennis am Sonntag erklärt.

Der britische Mirror berichtete daraufhin, Jenson Button sei wutentbrannt davon gestürmt, «ohne seine Verpflichtungen gegenüber den Medien wahrzunehmen». Das sei alles komplett aus der Luft gegriffen und «völliger Blödsinn, den verzweifelte Produzenten von Schlagzeilen» verzapft hätten, erklärte McLaren am heutigen Donnerstag.

«Jenson hat den Bahrain Grand Prix in unserer Hospitality im Fahrerlager auf dem Fernsehschirm verfolgt und hat währenddessen eine ganze Reihe aufschlussreicher und unterhaltsamer Tweets geschrieben», ließ der Pressechef des Teams gegenüber Pitpass.com verlauten.

«Am Ende des Rennens haben er und seine Frau Jessica die Strecke verlassen. Das geschah mit vollem Wissen und Einverständnis des Teams und sie haben sich freundlich verabschiedet. Zu sagen, dass Jenson 'davon gestürmt' sei, wie es ein paar verzweifelte Produzenten von Schlagzeilen fälschlicherweise berichtet haben, ist völliger Blödsinn.»

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