MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kimi Räikkönen (Ferrari) 2.: «Kein Weg vorbei an Max»

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen gegen Carlos Sainz

Kimi Räikkönen gegen Carlos Sainz

​Seltsame Szenen nach dem Spanien-GP: Ferrari-Star Kimi Räikkönen schnupperte am Sieg, aber alles redete nach dem Rennen vom Crash Rosberg–Hamilton und von Max Verstappen.

Eine gewisse Ironie hatte das schon: Der jüngste Fahrer im Feld, Max Verstappen (18), kämpft gegen den ältsten Fahrer im Startfeld, Kimi Räikkönen, um den Sieg. Der Finne ist gut doppelt so alt wie der Niederländer.

Am Ende hatte die Jugend die Nase vorne: Sensationeller erster GP-Triumph von Max Verstappen, Kimi Räikkönen wie in Bahrain Zweiter.

Der Finne erzählte: «Mein Start war nicht so toll. Als ich die Kupplung losliess, drehten die Hinterräder zu stark durch, wenn dir das in der ersten Phase des Starts passiert, dann hast du keine Möglichkeit, das wieder gutzumachen. Zum Glück konnte ich in Kurve 3 einige Gegner überholen.»

«In Sachen Speed waren wir heute ganz flott dabei. Aber als es am Ende gegen Max zur Sache ging, konnte ich einfach nicht nahe genug aufschliessen in der Kurve vor der langen Geraden. Zudem begannen meine Reifen zu leiden, weil ich hinter Verstappen herfahren musste.»

«Das erste Gefühl nach so einem Rennen ist immer Enttäuschung. Du bist Zweiter, du hast nicht gewonnen, das wurmt. Aber wenn ich mir anschaue, was im Abschlusstraining los war und dass ich schlecht gestartet bin, dann haben wir heute üppig Punkte geholt. Wenn mir einer nach dem Samstag die Ränge 2 und 3 im Rennen angeboten hätte, dann hätte ich dankend angenommen.»

«Für Max freut es mich. Wir wissen alle, dass er ein guter Fahrer ist, nun ist er auch in einem guten Team.»

Und was ist nun mit dem Duell des Jüngsten gegen den Ältesten?

Kimi grinst: «Solche Zufälle gibt es eben im Rennsport. Wenn ich mir vorstelle – ich bin schon gegen seinen Vater Rennen gefahren. Klingt ein wenig gruselig. Aber auch das ist Formel 1.»

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