MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Pepijn Bijsterbosch wird von Bremsproblemen geplagt

Von Esther Babel
Pepijn Bijsterbosch

Pepijn Bijsterbosch

Von den IDM-Superbike-Rennen in Schleiz hatte sich der BMW-Pilot viel versprochen. Doch wie schon in Oschersleben und Most will es bei dem Niederländer mit Podestserfahrung nicht so echt laufen. Ärger mit der Technik.

Der anspruchsvolle Rundkurs von Schleiz kommt dem Fahrer des Teams EGS-alpha-Van Zon-BMW normalerweise sehr entgegen. Bei dieser Ausgabe hatte er allerdings Probleme mit den Bremsen und wurde im ersten Rennen 13. Im zweiten Rennen schied der BMW-Fahrer vorzeitig aus. Schon im Training hatte Bijsterbosch mit seiner Bremse zu tun gehabt und war mit den Zeiten nicht glücklich. 

Nachdem die Bremsprobleme am Samstag gelöst zu sein schienen, startete Bijsterbosch mit Zuversicht in den Renntag. «In den Rennen kamen jedoch die Probleme mit den Bremsen zurück», schilder er. «Im ersten Rennen hatte ich einen guten Start, fiel aber einige Plätze zurück. Um die Top-Ten-Plätze konnte ich nicht mitkämpfen. Aber ich schaffte es jedoch, mich in der Schlussphase des Rennens gegen einen anderen Fahrer durchzusetzen und den dreizehnten Platz zu erreichen.»

Für das zweite Rennen wurde alles getan, um die Bremsprobleme zu lösen, leider ohne Ergebnis. Bijsterboschs Ziel war es, sich der Gruppe anzuschließen, die um einen Top-10 kämpfte. «Leider kam es nicht dazu, da die Bremsprobleme im Vergleich zum ersten Rennen noch schlimmer waren», so sein Bericht. «Ich fuhr zweimal geradeaus und entschied, dass es sicherer war, das Motorrad an die Box zu bringen.» Verständlich, dass Bijsterbosch sehr enttäuscht war.

«Wir hatten uns von diesem Wochenende viel mehr erwartet», gibt er zu. «Schleiz ist eine Strecke, auf der ich die letzten Male gute Ergebnisse erzielt habe. Der Rhythmus im Training war nicht schlecht, aber die Bremsprobleme führten dazu, dass wir nur bedingt Fortschritte machen konnten. Im ersten Rennen konnt ich ein paar Punkte holen, aber das zweite Rennen müssen wir vergessen. Wir müssen analysieren, wie wir die Probleme lösen können, damit wir bei den IDM-Rennen in Assen wieder um die Positionen kämpfen können, auf die wir gehören.»

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