MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Bastien Mackels überrascht von eigenem IDM-Erfolg

Von Esther Babel
Nach Platz 4 im ersten Rennen der IDM Superbike ging es für den Belgier vom Team Kawasaki Weber Motos von der Pole Position los. Mit einem superweichen Pirelli-Hinterreifen. Zur Belohnung gab es Führungskilometer und P5.

Bei bestem Wetter konnten die Piloten auf dem Lausitzring bereits ab Freitag letzte Feinarbeiten an ihren Maschinen vornehmen, bevor es am Samstag beim Auftakt der IDM 2022 in die Zeittrainings ging. Für Bastien Mackels vom Team Kawasaki Weber Motos und seine Technik-Crew um Kurt Stückle wartete auch noch am ersten IDM-Wochenende einiges an Arbeit. «Das Motorrad ist neu», beschrieb Mackels. «Auch die Elektronik ist ganz neu. Daher können wir die Daten aus dem Vorjahr nicht für unsere Abstimmungsarbeit nutzen. Vor allem das Zusammenspiel aus Elektronik, Motorleistung und Fahrwerk ist eine Herausforderung. Ein bisschen Arbeit haben wir noch, um dahin zu kommen, wo wir hinwollen. Ich sehe viel Potential, aber man braucht eben ein gutes Setting, um es auch umsetzen zu können.» Mackels konnte bereits im Training einige Fortschritte machen und gute Zeiten abliefern und für ihn ging der Rennsonntag mit Startplatz 8 aus Reihe 3 los.

Dort spielte Mackels seine ganze Erfahrung aus und mischte in der Verfolgergruppe ganz vorne mit. Vor allem in der Schlussphase war es ein harter Kampf mit Pepijn Bijsterbosch. Aber Mackels wehrte alle Überholversuche gekonnt ab und fuhr als Vierter durchs Ziel. «Wir haben vor dem Rennen noch einiges an unserer Abstimmung geändert», verriet er. «Bei der Fahrwerks-Geometrie sind wie vorne ein Stück tiefer gegangen. Das hat sich positiv ausgewirkt. Doch ich durfte nicht zu sehr puschen, denn das war kontraproduktiv. Ich musste genau das richtige Fenster erwischen, um das Tempo mitgehen zu können.»

Der Weg in die Startaufstellung zu Rennen 2 war kurz. Aufgrund des Reverse-Grid-Verfahrens darf der Vierte des ersten Rennens im zweiten Rennen von der Pole Position starten. Während Mackels Konkurrenten alle auf die mittlere Reifenmischung von Pirelli setzten, wählte Mackels mit der weichen Mischung die riskantere Variante. Wie geplant, konnte er sich vom Start weg an die Spitze des Feldes setzen und von Anfang an das Tempo vorgeben. Doch an eine reifenschonende Fahrweise war bei dem Druck der Konkurrenz nicht zu denken. Bis zur Halbzeit führte Mackels das Feld an, musste dann mit einem nachlassenden Reifen bei der Pace seinen Tribut zollen. Platz 5 war dann seine Ausbeute. «Ich bin absolut happy damit», versicherte er anschließend. «Ich habe das halbe Rennen geführt und bin an der Spitze dran. Damit hätten wir noch am Freitag noch nicht wirklich gerechnet.»

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