MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jan Mohr auf der virtuellen Leinwand: «Das Comeback»

Von Esther Babel
Jan Mohr und sein Comeback als Film

Jan Mohr und sein Comeback als Film

Inzwischen ist der Österreicher wieder in der IDM Superbike angekommen. Doch der Weg von seinem schweren Unfall auf dem Schleizer Dreieck zurück auf die Rennstrecke war beschwerlich.

Im Juli 2022 krachte es in der Seng des Schleizer Dreiecks gewaltig. IDM Superbike-Pilot Jan Mohr hatte zwar noch alles versucht, doch am Ende schlug er gewaltig in die Strecken-Begrenzung ein. Toni Finsterbusch wurde ebenfalls mitgerissen und beide Fahrer verletzten sich schwer. Das Ende vorweggenommen: Beide Piloten sind wieder fit und beide treten wieder erfolgreich in der IDM Superbike an.

Über den Weg zurück hat Jan Mohr mit seinem jüngeren Bruder Ken, der im Yamalube R7 Cup fährt, nun einen Film gedreht, der auch seine Fans an seiner ganz persönlichen Geschichte teilhaben lässt. «Mein Bruder hatte die Idee», erklärt Jan Mohr, «da war noch gar nicht klar, ob und wie ich überhaupt nochmal Motorrad fahren kann. Also sagte er damals, wir fangen jetzt einfach mal an.»

In Mai 2023 konnte Jan Mohr in Most erstmals wieder ein paar Runden drehen. «Beim IDM-Lauf am Red Bull Rin 2023 dann das offizielle Comeback», so Mohr, «und auch da ist mein Bruder rund um die Strecke immer hin und her gerannt und hat alles gefilmt. Danach hat es gedauert.» Ken Mohr kennt sich aus. Der Yamaha-Pilot studiert aktuell Animation- und visuelle Effekte.

Die Premiere wurde dann mit der Familie und einigen Sponsoren vor wenigen Wochen gefeiert. Kurz vor dem IDM-Finale auf dem Hockenheimring ist die Online-Produktion «Das Comeback» nun auf YouTube für alle zu sehen. «Neben den Bildern aus der Reha und von der Physiotherapie geht es auch darum, die Angst zu überwinden», erklärt Mohr.

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