MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Barry Burrell braucht mehr IDM-Kilometer

Von Esther Babel
Burrell macht Meter

Burrell macht Meter

Der Brite landete bei seinem ersten IDM-Auftritt zwar auf den hinteren Rängen, erwartet nach weiteren Tests aber eine Leistungs-Steigerung.

Seit Oktober 2012 war der Brite Barry Burrell auf keinem Motorrad mehr gesessen. Eine Vertragsverlängerung in der Britischen  Superbike-Meisterschaft zeichnete sich auf Grund von Geldmangel nicht ab und der Brite musste sich langsam aber sicher mit der vorläufigen Arbeitslosigkeit anfreunden.

Und dann ging alles ganz schnell. Martin Bauer sagte wenige Tage vor dem IDM-Saisonauftakt seine geplante Rückkehr auf die Rennstrecke ab und das Suzuki-Team um Denis Hertrampf stand zwar mit Motorrad aber ohne Fahrer da. Damit war die IDM-Stunde des Barry Burrell gekommen, der sich ohne Zögern zum Einsatz auf der Suzuki GSX R 1000 entschloss.

«Die lange motorradfreie Zeit war kein Problem», erklärte er nach seinen ersten Testrunden auf dem Lausitzring. «Nach dem ersten Tag war alles wieder da.» Die Entscheidung des Teams, nach dem Test und gerade mal einen Tage vor dem ersten Rennen auf Dunlop-Reifen statt auf Pirelli in die IDM 2013 zu starten, erzeugte beim Briten allerdings erst langsamere Rundenzeiten als noch bei den Tests und anschliessend ein wenig Kopfzerbrechen.

«Ich habe noch kein rechtes Vertrauen in die für mich neuen Reifen», gab er ohne Umschweife zu. «Ich brauche einfach noch mehr Kilometer. Mit Zolder steht ja auch beim zweiten Rennen am kommenden Wochenende ein unbekannte Strecke auf dem Programm.»

Über die Klagen einiger Piloten über den stets welliger werdenden Belag auf dem Lausitzring, konnte Burrell nur müde lächeln. «Das ist ein Luxus-Problem», glaubt er. «Mir machen diese Wellen nichts aus. In England sind viele Strecken um einiges schlimmer. Das hat zum Teil schon was von Moto Cross.»

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