MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jan Bühn (BMW): Infekt besiegt – Test in Zolder

Von Esther Babel
Jan Bühn ist zurück auf der Rennstrecke

Jan Bühn ist zurück auf der Rennstrecke

Drei Wochen hatte IDM Superstock 1000-Pilot Jan Bühn mit einer tückischen Krankheit zu kämpfen. Die Rückkehr auf die Rennstrecke verlief positiv. Regentraining inklusive.

«Da hatte ich endlich mal die Möglichkeit, mit der BMW S1000RR im Regen zu fahren.» So endete am Donnerstag der Testtag für IDM Superstock 1000 Pilot Jan Bühn vom Team van Zon-Remeha-BMW. Doch Bühn wertete den Tag dennoch als Erfolg. «Bis 15 Uhr hatten wir drei Turns im Trockenen.»

Bühn hatte auf den letzten IDM-Lauf auf dem Lausitzring verzichten müssen. Mit einem geheimnisvollen Infekt war er in der Heidelberger Klinik gelandet. Inzwischen ist er wieder fit, muss allerdings noch Cortison-Tabletten nehmen. «Im Krankenhaus wurde alles gecheckt», erkärt er. «Mein Körper hat auf einen nicht wirklich ausgebrochenen Infekt reagiert und hat versucht, diesen zu besiegen. In der Regel bekommt man den eigentlichen Ursprung nicht raus, so wie auch bei mir.»

Drei Wochen kostete Bühn diese Krankheit insgesamt. Den Trainingsrückstand will er nun bis zum Rennwochenende Anfang Juli in Zolder Stück für Stück aufholen. «Nach drei Turns habe ich schon gemerkt, dass meine Arme etwas schwer werden», erklärt er. «Aber ich habe nichts verlernt und es war wichtig, wieder zu fahren.»

Gut lief auch die Premiere im Regen. Ein Basis-Set-up war für die regnerischen Bedingungen schon vorhanden. «Die Umstellung meinerseits hat gut geklappt», freut er sich. «Ich bin immer schneller geworden und habe mich wohlgefühlt. Den Rest vom Tag hatten wir ja Glück mit dem Wetter.» Den Anpfiff zum Fussball-EM-Spiel Deutschland gegen Polen verpasste Bühn am Abend, da er zu der Zeit noch auf der Autobahn unterwegs in Richtung Heimat war. «Macht nix», so Bühn. «Ich bin eh nicht so der Hardcore-Fan und Platz auf der Autobahn ist dann auch. Jetzt habe ich noch drei Wochen Zeit bis zum nächsten IDM-Lauf. Das ist ganz gut für mich, da kann ich mich um meine Fitness kümmern.»

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