MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tom Lüthi (8.): Noch elf Punkte hinter Morbidelli

Von Waldemar Da Rin
Tom Lüthi in Jerez

Tom Lüthi in Jerez

Obwohl Tom Lüthi in Jerez ein enttäuschendes Wochenende erlebte, holte er im Rennen durch den Sturz von Franco Morbidelli wichtige Punkte auf dem WM-Leader auf.

Von Startplatz 12 aus kam Tom Lüthi trotz zahlreicher Stürze nur bis auf den achten Rang nach vorne. Der Kalex-Pilot hatte das gesamte Wochenende in Jerez mit der Abstimmung seiner Maschine zu kämpfen und betrieb Schadensbegrenzung. Doch im Rennen konnte der Schweizer Platz 8 ins Ziel bringen, während WM-Leader Franco Morbidelli leer ausging.

Nun liegt Lüthi nur noch elf Punkte hinter der WM-Spitze. «Es war ein schwieriges Wochenende. Im Rennen war es wie schon an den zwei Tagen zuvor. Die Probleme waren da, ich hatte den Speed nicht», gestand der Schweizer ein. «Es ist eine Enttäuschung. Das müssen wir jetzt sofort abhaken und in Le Mans besser machen.»

Lüthi lag am Ende hinter Schrötter und Aegerter auf Suter. «Ich konnte Domi nicht einfangen. Von der ersten bis zur letzten Runde war ich am Limit. Die Zeiten blieben das gesamte Rennen gleich, es war das Limit. Ich konnte ihn nicht überholen. Einmal habe ich mich neben ihm gezeigt, konnte mich mit schönen, runden Linien ranfahren, aber ich konnte meine Linie nicht verlassen und überholen. Ich konnte nicht angreifen. Es war unmöglich. Der Zug war abgefahren. Jeder Platz ist wichtig, aber ich war heute chancenlos. Was die Gesamtwertung betrifft, hatten wir ein bisschen Glück und konnten Punkte gutmachen, obwohl das Wochenende nicht gut war. Das ist das Einzige, was wir für Le Mans mitnehmen können.»

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