MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Lorenzo Baldassarri: «Habe meine Lehren gezogen»

Von Otto Zuber
Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri hat die VR46 Academy verlassen und seine Lehren aus dem vergangenen Jahr gezogen. Mit Erfolg: In Katar gelang ihm mit dem zweiten Platz ein guter Start in die neue Moto2-Saison.

Lorenzo Baldassarri erlebte im vergangenen Jahr ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem starken Auftakt mit drei Siegen in den ersten vier Saisonläufen rutschte er in der Folge auf den siebten WM-Rang ab. Dem Italiener gelang kein weiterer Podestplatz, in Österreich und Japan kam er dem Treppchen als Vierter nach am nächsten.

Der 23-Jährige, der die VR46 Academy von Valentino Rossi nach mehreren Jahren verlassen musste, hat seine Lehren aus der vergangenen Saison gezogen, wie er beteuert. So hat er etwa seine Vorbereitung auf die Saison angepasst, wie er auf «MotoGP.com» erzählt: «Meine Vorbereitung ist etwas anders, vorher trainierte ich in einer anderen Gruppe und auch das Training mit dem Bike war anders.»

«Nun bin ich mit anderen Leuten unterwegs und manchmal gibts auch ein Motocross-Training mit Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci», fügt Baldassarri an, der wie Dovizioso und andere Piloten von Simone Battistella gemanagt wird. Und das harte Training zahlt sich aus – in Katar eroberte er den zweiten Platz und schaffte es auf dem Wüstenkurs damit zum dritten Mal in Folge in die Top-2.

«Ich fühle mich stark, aber auch im vergangenen Jahr habe ich mich sehr stark gefühlt», bleibt der fünffache GP-Sieger vorsichtig. «Ich habe drei der ersten vier Rennen gewonnen, deshalb fühlte ich mich grossartig. Aber dann passierten viele Dinge, die knifflig waren. Ich denke und hoffe, dass ich daraus gelernt habe. Das Ziel bleibt dasselbe: Ich will bei jedem Rennen mein Bestes geben und das bestmögliche Ergebnis einfahren. Ich denke, das vergangene Jahr war wichtig und ich habe meine Lehren gezogen, es war eine gute Lektion.»

Ergebnis Katar-GP, Moto2:

1. Nagashima, Kalex, 22 Runden in 40:00,192
2. Baldassarri, Kalex, + 1,347 sec
3. Bastianini, Kalex, + 1,428
4. Roberts, Kalex, + 1,559. 5. Gardner, Kalex, 1,901. 6. Navarro, Speed Up, + 2,381. 7. Schrötter, Kalex, + 4,490. 8. Canet, Speed Up 9. Vierge, Kalex. 10. Lüthi, Kalex, + 8,904. 11. Bendsneyder, NTS 12. Bezzecchi, Kalex. 13. Di Giannantonio, Speed Up. 14. Dixon. 15. Manzi, MV Agusta. – Ferner: 23. Raffin, NTS, + 34,664.

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