MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Gino Rea hofft auf Spenden von Gönnern

Von Matthias Dubach
Gino Rea kämpft um seine Karriere

Gino Rea kämpft um seine Karriere

Das neue ESGP-Team erwies sich als Rohrkrepierer. Fahrer Gino Rea gibt aber nicht auf und will seine Saison mit Spenden finanzieren.

Gino Rea durchlebt den Alptraum eines jeden Rennfahrers. Kurz vor Beginn der Testfahrten in Valencia musste der Brite erfahren, dass sich sein auf sicher geglaubter Arbeitsplatz für 2013 in Luft auflöste. Rea war als Moto2-Pilot im neuen ESGP-Team vorgesehen, aber es musste in letzter Minute vor dem ersten Test den Stecker ziehen – das Budget kam nicht zustande.

Nun versucht Rea mit dem Mute der Verzweiflung, doch noch irgendwo Unterschlupf zu finden, indem er sich eigenhändig auf Geldsuche macht. Der 23-Jährige hat kurzerhand eine Website eingerichtet und wirbt um Gönnerbeiträge.

«Ich habe mich zu dieser Aktion entschieden, damit jeder, der helfen will, auch helfen kann», schreibt Rea, der letztes Jahr im Gresini-Team fuhr, WM-21. wurde und als einsames Highlight Rang 3 im Regen von Sepang vorweisen kann. «Ich habe mit James Toseland diesen Winter extrem hart trainiert, ich bin bereit, ich brauche nur ein Motorrad!»

Rea lässt nun Aufkleber, Bekleidungsstücke, signierte Bilder und Fahrerlagerkarten verkaufen, um an Geld zu kommen. Natürlich wäre auch ein Hauptsponsor willkommen. Der Moto2-Pilot träumt davon, die für ESGP bereitgestellte FTR-Maschine und die vorhandene Infrastruktur zu übernehmen und doch an den Start zu bringen. Eine weitere Variante wäre ein Wechsel in die Superbike-WM, Rea steht mit zwei Teams in Kontakt, würde allerdings das erste Rennen in Australien verpassen.

Rea macht sich ausserdem Hoffnungen, dass er in der Moto2-WM als Ersatzfahrer in Frage kommt, wenn sich jemand verletzen sollte.

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